Die Spezifische Immuntherapie (SIT) zur Behandlung von Allergien

Was ist die spezifische Immuntherapie, wie lange dauert die Behandlung, wie wird sie durchgeführt und wie wirksam ist sie gegen Allergien- wir erklären einfach und verständlich

Die spezifische Immuntherapie (SIT) ist eine kausale Therapie im Vergleich zur symptomatischen Therapie, die mit Antihistaminika oder Cortisonpräparaten durchgeführt wird.

Bei der spezifischen Immuntherapie differenziert man in:

  • subkutane (unter die Haut) Immuntherapie (SCIT),

  • die orale spezifische Immuntherapie, die kaum eingesetzt wird und wenn bei der Behandlung der Nahrungsmittelallergie

  • und die sublinguale (unter die Zunge) spezifische Immuntherapie (SLIT), die immer häufiger in Form von Tropfen, Spray oder Tabletten eingesetzt wird. Der Vorteil ist, dass der Patient nach Anweisung des Arztes diese bei sich zu Hause durchführen kann, wobei die SCIT nur der Arzt durchführen kann, weil nur bei ihm die Spritze zur spezifischen Immuntherapie in der Praxis subcutan dem Patienten gegeben werden kann.

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Dr. Rüdiger Wahl

Allergie Experte und Autor

Allergie Experte, Forscher und ehem. Mitglied des CIA (Cillegium internationale Allergologicum)

Mit über 40 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Allergie Forschung

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C. Ellmers

CEO avantal.de und Autor

Gründer Ellmers & Partner GmbH

Gesellschafter und Unternehmer 

Spezifische Immuntherapie, Allergoide und deren Anwendung 

Bei der SIT entsteht durch zahlreiche immunologische Veränderungen über die Therapiedauer (überwiegend drei Jahre) hinaus anhaltende Toleranz gegenüber der eingesetzten Allergene (Allergoide).

Allergoide sind die modernere Form der SIT.

Es handelt sich um chemisch modifizierte Allergene, d.h. die Allergene werden mit Form- oder und Glutardialdehyd umgesetzt, um so die allergene Aktivität (wird über den EAST Hemmtest bestimmt) des Allergenextraktes zu reduzieren.

 

So können in kürzeren Abständen auch an den Patienten höhere Dosen des Präparats gegeben werden, um die Erhaltungsdosis zu erzielen.

 

Durch die geringere allergene Aktivität des Allergoids treten auch seltener Nebenwirkungen bei der SCIT auf, als bei Verwendung eines Allergenpräparats.

Diese Allergene/Allergoide liegen bei der SIT als Depot vor, d.h. sie sind an überwiegend Alumiumhydroxyd oder Tyrosin gekoppelt. Die Aluminium-konzentration in der Depotform ist weitaus niedriger als im Trinkwasser.

Das soll nur deshalb erwähnt werden, da Aluminium oft mit Demenz ins Gespräch gebracht wird.

 

Von den Depot Allergen/Allergoid-Präparaten geht  diesbezüglich keine Gefahr von aus.

Auch für die SIT der Hausstaubmilben Immuntherapie werden von einigen Allergiefirmen die entsprechenden Allergoide angeboten.

Eine Indikation zur SIT besteht bei nachgewiesener IgE vermittelten Sensibilisierung mit korrespondierenden klinischen Symptomen bei denen eine Karenz nicht möglich oder nicht ausreichend ist und ein geeigneter, wirksamer Extrakt zur Verfügung steht.

Dauer der SIT Therapie bei Hausstauballergie

Die Therapie sollte über 3 Jahre durchgeführt werden.

Hat die Behandlung nach einem, spätestens 2 Jahren keinen erkennbaren Erfolg, wird sie kritisch überprüft und ggf. abgebrochen.

 

Bei Allergenen wie die Hausstaubmilbe ist die Umwelt des Patienten so zu gestalten, dass die Allergenexposition gering gehalten wird.

Nebenwirkungen SIT Therapie

Bei der SIT können Nebenwirkungen auftreten, wie bei jedem anderen Medikament auch. Aber das Risiko und die Folgen unerwünschter systemischer Reaktionen können durch Schulung des Personals, Beachtung der Sicherheitsstandards und rasche Notfallmaßnahmen wirksam vermindert werden.

Wirksamkeit der SIT Therapie

Die Beurteilung der Wirksamkeit der SCIT von Hausstaubmilbe hervorgerufenen Rhinokonjunktivitis basiert auf mehreren Studien. Alle Studien zeigten eine Verminderung des Symptoms und/oder des Medikamentenverbrauchs um mindestens 30% in der behandelten Gruppe gegenüber der Placebogruppe.

Die Indikation

Für die Indikation für die SCIT mit Allergenen/Allergoiden gelten folgende Voraussetzungen:

1.Nachweis einer IgE vermittelten Sensibilisierung (vorzugsweise mit Haut Prick Test und/oder der spezifischen IgE Messung (IVD), z.B. dem Allergenscheiben EAST

2.Verfügbarkeit von standardisierten bzw. qualitativ hochwertigen Allergen-/Allergoidextrakten, die an die Depotsubstanz gekoppelt wurden. Durch die Depotform wird im Gegensatz zur wässrigen Form, die Wirksubstanz langsam an den Körper abgegeben, was deren Wirksamkeit erhöht.

3.Wirksamkeitsnachweis der geplanten SCIT für die jeweilige Indikation. Dazu müssen im Vorfeld eine Vielzahl klinischer Studien durchgeführt und bewertet werden. Solche Studien werden von verschiedenen Zentren nach Vorgabe des Herstellers durchgeführt. Das ist eine sehr teure Angelegenheit für den Hersteller und viele behördliche Forderungen (Paul Ehrlich Institut) müssen dabei beachtet werden, um Schaden, durch Anwendung des Präparats, von dem Patienten abzuwenden.

Für die SLIT gilt das gleiche wie oben beschrieben, nur ist das Alter bei der der Gräserpollenallergie größer/gleich 5 Jahre und bei den anderen angebotenen SLIT Präparaten größer/gleich 18 Jahre. Es muss ja auch sichergestellt sein, dass der Patient das Präparat zu Hause einnimmt. Bei der SCIT ist alles unter Kontrolle des Allergologen/in, was in einigen Fällen verlässlicher sein kann.

Durch eine rechtzeitige Behandlung mit einer SCIT oder SLIT Immuntherapie einer Rhinokonjunktivitis kann einem Etagenwechsel vorgebeugt werden. So kann verhindert werden, dass die Rhinokonjunktivitis in ein Asthma bronchiale übergehen kann, besonders bei der Immuntherapie von Kindern wird die Wahrscheinlichkeit des Etagenwechsels verringert.

 

Das Asthma bronchiale beeinflusst die quality of live stärker als die Rhinikonjunktivitis es tut.

Schwere lebensbedrohliche systemische Reaktionen treten bei Durchführung der SIT sehr selten auf, d.h. weniger als 1 von 10 000 Fällen.

 

Gemäß der Daten aus dem Paul Ehrlich Instituts (1991-2000) wurde eine Inzidenz von 0,002-0,0076% bezogen auf Injektionen bei nicht modifizierten Allergenextrakten und von 0,005-0,01% bei chemisch modifizierten Allergenextrakten (Allergoide) errechnet.

 

 

Fazit:

Die SIT ob als SCIT oder als SLIT ist die einzige kausale Therapie zur Behandlung von allergischen Erkrankungen.

Sie ist eine sichere Therapie mit auch guten Erfolgen bei der SIT der Hausstaub-milbenallergie.

Die  Erfolgsquote ist höher bei der Behandlung der Rhinokonjunktivitis als bei der Behandlung des Asthma bronchiale.

Es ist möglich, dass in einigen Jahren zur SIT rekombinante (gentechnologisch hergestellt) Präparate (Einzelallergene, wie z.B. bei Dermatophagoides pteronyssinus Der p 1) den Gesamtextrakt ersetzen könnten.

Dadurch wäre es auch theoretisch möglich das Präparat genau für den Patienten herzustellen.

Doch das wird es wohl aus Zulassungsgründen nicht geben, das patient tailored präparat.

 
 
 
 
 
 

 

Die Therapie muss vom Arzt/in, Allergologen/in vorgenommen werden

Differenzierung der Behandlungsansätze

Bei der SIT differenziert man in subkutane (unter die Haut) Immuntherapie (SCIT), orale spezifische Immuntherapie, die kaum eingesetzt wird und wenn bei der Behandlung der Nahrungsmittelallergie und die sublinguale (unter die Zunge) spezifische Immuntherapie (SLIT), die in Form von Tropfen, Spray oder Tabletten eingesetzt wird.

Der Vorteil der SLIT ist, dass der Patient nach Anweisung des Arztes diese bei sich zu Hause durchführen kann, wobei die SCIT nur der Arzt durchführen kann, weil nur bei ihm die Spritze zur spezifischen Immuntherapie in der Praxis subcutan dem Patienten gegeben werden kann. Insofern muss der Arzt sich darauf verlassen, dass der Patient zu Hause die SLIT gewissenhaft durchführt. Bei der SCIT hat der Arzt das besser unter Kontrolle.

Bei der SIT entsteht durch zahlreiche immunologische Veränderungen über die Therapiedauer (überwiegend drei Jahre) hinaus anhaltende Toleranz gegenüber der eingesetzten Allergene (Allergoide (chemisch modifizierte Allergene).

Diese Allergene/Allergoide liegen bei der SIT als Semidepot vor, d.h. sie sind an überwiegend Alumiumhydroxyd oder Tyrosin gekoppelt. Die Aluminium-konzentration in der Semidepotform ist weitaus niedriger als im Trinkwasser.

Das soll nur deshalb erwähnt werden, da Aluminium oft mit Demenz ins Gespräch gebracht wird.

Von den Semidepot  Allergen/Allergoid-Präparaten gehen diesbezüglich keine Gefahren von aus.

Auch für die SIT der Hausstaubmilben Immuntherapie werden von einigen Allergiefirmen die entsprechenden Allergoide angeboten.

Zur SLIT werden unmodifizierte Allergene eingesetzt und das in wässriger Form, Tabletten oder Spray.

Eine Indikation zur SIT besteht bei nachgewiesener IgE vermittelten Sensibilisierung mit korrespondierenden klinischen Symptomen bei denen eine Karenz nicht möglich oder nicht ausreichend ist und ein geeigneter, wirksamer Extrakt zur Verfügung steht.

Bei der Insektengiftallergie ist die SCIT ausgezeichnet wirksam und sollte mindestens 3 bis 5 Jahre durchgeführt werden bei manchen Patienten lebenslang.

Aber auch bei der Pollen- und Hausstaubmilbenallergie wie Dermatopha-goides pteronyssisus weisen die SCIT und SLIT eine hohe Wirksamkeit auf, sie liegt überwiegend bei 75-90%. Diese Therapie sollte über 3 Jahre durchgeführt werden. Hat die Behandlung nach einem spätestens zwei Jahren keinen erkennbaren Erfolg, wird sie kritisch überprüft und ggf. abgebrochen.

Die Wirksamkeit der Bienen- oder Wespengiftbehandlung wird in manchen Fällen durch den gezielten Bienen- oder Wespengiftstich am Patienten überprüft, um ihm Sicherheit „in der Natur“ zu geben.

Bei Allergenen wie die Hausstaubmilbe ist die Umwelt des Patienten so zu gestalten, dass die Allergenexposition geringgehalten wird und entsprechende Hilfen eingesetzt werden, die schon oben erwähnt wurden.

Bei der SIT können wie bei jedem anderen Medikament Nebenwirkungen auftreten.

Aber das Risiko und die Folgen unerwünschter systemischer Reaktionen können durch Schulung des Personals, Beachtung der Sicherheitsstandards und rasche Notfallmaßnahmen wirksam vermindert werden.

Die Beurteilung der Wirksamkeit der SCIT von Hausstaubmilbe hervorgerufenen Rhinokonjunktivitis basiert auf mehreren Studien. Alle Studien zeigten eine Verminderung des Symptoms und/oder des Medikamentenverbrauchs um mindestens 30% in der behandelten Gruppe gegenüber der Placebogruppe.

Für die Indikation für die SCIT mit Allergenen/Allergoiden gelten folgende Voraussetzungen:

 

1.Nachweis einer IgE vermittelten Sensibilisierung (vorzugsweise mit Haut Prick Test und/oder der spezifischen IgE Messung (IVD), z.B. dem Allergenscheiben EAST.

 

2.Verfügbarkeit von standardisierten bzw. qualitativ hochwertigen Allergen-/Allergoidextrakten, die an die Depotsubstanz gekoppelt werden. Durch die Depotform wird im Gegensatz zur wässrigen Form, die Wirksubstanz langsam an den Körper abgegeben, was deren Wirksamkeit erhöht.

 

3.Wirksamkeitsnachweis der geplanten SCIT für die jeweilige Indikation. Dazu müssen im Vorfeld eine Vielzahl klinischer Studien durchgeführt und bewertet werden. Solche Studien werden von verschiedenen Zentren nach Vorgabe des Herstellers durchgeführt. Das ist eine sehr teure Angelegenheit für den Hersteller und viele behördliche Forderungen (Paul Ehrlich Institut) müssen dabei beachtet werden, um Schaden, durch Anwendung des Präparats, von dem Patienten abzuwenden.

Für die SLIT gilt das gleiche wie oben beschrieben, nur ist das Alter bei  der Gräserpollenallergie größer/gleich 5 Jahre und bei den anderen angebotenen SLIT Präparaten größer/gleich 18 Jahre.

Durch eine rechtzeitige Behandlung mit einer SCIT oder SLIT Immuntherapie einer Rhinokonjunktivitis kann einem Etagenwechsel vorgebeugt werden. Darunter versteht man, dass aus einer Rhinokonjunktivitis kein Asthma bronchiale wird, das schwerer zu behandeln ist als eine Rhinokonjunktivitis. Besonders bei der Immuntherapie von Kindern wird die Wahrscheinlichkeit des Etagenwechsels verringert. Das Asthma bronchiale beeinflusst die quality of live stärker als die Rhinikonjunktivitis.

Schwere lebensbedrohliche systemische Reaktionen treten bei der Durchführung der SIT sehr selten auf, d.h. weniger als 1 von 10 000 Fällen. Gemäß der Daten aus dem Paul Ehrlich Instituts (1991-2000) wurde eine Inzidenz von 0,002-0,0076% bezogen auf Injektionen bei nicht modifizierten Allergenextrakten und von 0,005-0,01% bei chemisch modifizierten Allergenextrakten (Allergoiden) errechnet. Das sollte man einmal mit anderen, nicht Allergiepräparaten, in Vergleich setzen, doch leider liegen mir dazu keine Daten vor.

Bei der symptomatischen Therapie, wie der Verwendung von Antihistaminika und Cortisonpräparaten, muss man sich ebenfalls ganz genau an die Vorgaben des Arztes/in halten. Zur Vorbeugung von einer eventuellen Anaphylaxie (Kreislaufzu-sammenbruch), sollte man z.B. einen Autoinjektor bei sich tragen, um schnell den Kreislauf zu stabilisieren, aber dennoch muss schnell ein Arzt gerufen werden.

Ein weiteres Produkt stellt Omizulab dar. Hier wird der gesamte IgE Spiegel runter reguliert, um den Patienten Linderung zu vermitteln. Es ist nicht spezifisch für ein entsprechendes Allergen abgestimmt, sondern verfolgt die Philosophie der kompletten down Regulierung des IgEs, das vor der Behandlung bei dem Patienten im Serum/Plasma bestimmt werden muss, um das Präparat genau auf den Patienten einzustellen.

Auch werden Präparate diskutiert, die genau auf den Patienten zu geschnitten sind, so genannte patient tailored extracts. Doch bedingt durch die Anforderung der Behörden, die für die Zulassung solcher Präparate zuständig sind, wird es solche patient tailored extracts zur SIT von Patienten wohl nicht geben.

Produkte zur spezifischen Immuntherapie (SIT), und ihre Anwendungsformen

Die spezifische Immuntherapie (SIT) stellt die kausale Therapie dar. Dem gegenüber steht die Behandlung mit Symptomatika. Die SIT kann heute über verschiedene Wege vom Allergologen/in beim Patienten durchgeführt werden.

Auch stehen dafür unterschiedliche Produkte kommerziell zur Verfügung. Vor ca. 30 Jahren wurde die SIT nur mit Allergenpräparaten durchgeführt.

Seit vielen Jahren stehen zur SIT auch sogenannte Allergoide zur Verfügung.

Die Basis sind Allergene, die chemisch modifiziert wurden. Diese weisen eine im Vergleich zum Allergen eine deutlich geringere Allergenität auf, was zu weniger Nebenwirkungen bei der SIT führt ,die SIT kürzer ist und es schneller höhere Dosen dem Patienten appliziert werden können, um die Erhaltungsdosis zu erreichen.

Die meisten Präparate sind, sofern es die Chemie zur Modifikation zu lässt, heute Allergoide von z.B. Gras- Birkenpollen aber auch Hausstaubmilben. Diese sind an Depotsubstanzen gekoppelt.

Dadurch wird der Wirkstoff langsamer an den Körper abgegeben, was u.a. die Wirksamkeit erhöht.

Als Depotsubstanz kann z,B. Aluminiumhydroxyd oder Tyrosin eingesetzt werden.

Dagegen stehen die wässrigen Produkte, die aber in der SIT hier in Deutschland nicht mehr so oft eingesetzt werden, aber in den USA.

Die SIT kann über verschiedene Wege erfolgen und zwar über die subkutane Injektion (SCIT) der Depotsubstanz.

Das ist die heute noch am Häufigsten Anwendung. Aber immer stärker kommt die SLIT, d.h. die sublinguale Therapie, zum Tragen, die von dem Patienten bei sich zu Hause durchgeführt wird.

 

Die SCIT kann nur beim Arzt erfolgen.

Die SLIT hingegen kann mit Tabletten und Sprays erfolgen, was der Patient nach Anweisung des Arztes selbst zu Hause bei sich durchführt. Die Wirksubstanz wird dabei unter die Zunge (sub lingual) gegeben.

Auch gibt es noch die orale SIT, d.h. das Produkt wird geschluckt.

Doch die orale SIT wird kaum noch durchgeführt, eventuell bei der Nahrungsmittelallergie unter größter Vorsicht.

Diese ganzen Präparate werden kommerziell von entsprechenden Allergiefirmen angeboten.

Die Produkte liegen gut standardisiert und charakterisiert vor, was auch zur Sicherheit des Patienten geschieht.

Bei der Bienen- und Wespengift SIT wird oft in der Klinik eine RUSH-SIT durchgeführt.

Hier wird in kurzer Zeit unter ärztlicher Aufsicht schnell hochdosiert.

Das gilt für hochgefährdete Patienten, die bei einem Bienen-Wespengiftstich einen anaphylaktischen Schock bekommen können, der lebensbedrohend sein kann.

Ob einmal Pflastermethoden für die SIT eingesetzt werden kann ich nicht sagen.

Das habe ich nur einmal so angedacht. Kann das ein Weg sein? Transdermale Anwendungen gibt es ja schon für andere Krankheiten.

Neben der SIT gibt es noch die Behandlung mit Symptomatika wie Antihistaminika und kortisonhaltige Präparate, die der Patient nach Anweisung des Arztes/in anwenden kann.

Diese Anwendung muss ggf. lebenslang erfolgen.

Die kausale SIT dauert in den meisten Fällen drei Jahre, wobei bei der Behandlung der Bienen- und Wespengift SIT auch eine lebenslange SIT mit angedacht wird, je nach Krankheitsbild des Patienten.

Viel Hoffnung hatte man auf den Einsatz von rekombinanten (gentechnologisch hergestellt) Allergenen gelegt, aber sie brachten nicht das was man sich von ihnen erhofft hatte.

Aber ich habe dazu eine Idee, die doch noch die rekombinanten Allergene zum Durchbruch verhelfen könnten.

Der Allergiker kann sich freuen, dass es solche guten Produkte gibt, um sein Leiden zu lindern. Denn bedenken sie, jeder dritte Deutsche Bürger leidet an einer Allergie.