Darum gibt es eine Verbindung zwischen Neurodermitis und der Hausstauballergie und Milben

Auch die äußere Haut des Menschen kann von einer Hausstaubmilbenallergie wie Dermatophagoides pteronyssinus betroffen sein.

Bei der äußeren Haut gibt es folgende Krankheitsbilder, wie die atopische Dermatitis ( Neurodermitis diffusa, exogenes Ekzem), Kontaktdermatitis und die Urtikaria.

Viele Neurodermitiker/innen haben eine Hausstauballergie 

7-10% der Hausstaubmilbenallergiker bzw. sensibilisierten Patienten leiden unter der atopischen Dermatitis, hervorgerufen durch den Kontakt mit dem Hausstaub und den darin enthaltenen Hausstaubmilben, wie Dermatophagoides pteronyssinus und andere.

Somit sollte beim Auftreten der atopischen Dermatitis im Wohnbereich an eine spezifische IgE Messung mit Dermatophagoides pteronyssinus gedacht werden, wie z.B. den Allergenscheiben EAST (Enzym Allergo Sorbent Test).

Ein Haut Prick Test sollte nicht durchgeführt werden, da die Haut durch die Erkrankung sehr verletzt ist und in Mitleidenschaft gezogen wurde. Mit dem Haut Prick Test würde man die Haut noch weiter schaden und die Aussagekraft des Hauttests wäre da auch sehr fraglich.

Der Einfluss von Hausstaubmilben auf das Hautbild bei einer Neurodermitis

Die Symptome der atopischen Dermatitis können von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden.

So wirken sich Disstress, falsche Kleidung, Impfungen, bestimmte Nahrungsmittel negativ auf die Erkrankung aus.

Auch der Kontakt mit den Hausstaubmilben Dermatophagoides pteronyssinus hat einen sehr negativen Einfluss auf das Krankheitsbild der atopischen Dermatitis. Aber auch Tierhaare, wie z.B. von der Katze, kuscheln mit der Katze im Bett, kann eine atopische Dermatitis auslösen.

 

Sind Tierhaare, oder Milben Auslöser der Neurodermitis?

Sind es nun die Haare der Katze oder die Milben, die sich im Katzenhaar mit befinden?

Auf alle Fälle sind die Haare der wichtigste Träger für das Katzenhauptallergen Fel d1, das in dem Speichel der Katze vorkommt. Dieses wird durch das Lecken der Katze auf das Fell übertragen.

Was hilft gegen Neurodermitis und HAusstaubmilben?

Zur „Heilung“ der Haut kann er verschiedene Hautschutz, Reinigungs- und Hautpflegemittel einsetzen oder gegen die Erkrankung die dafür abgestimmten Medikamente einnehmen (oft Cortisonhaltige Präparate), natürlich in Absprache mit dem behandelnden Arzt/in.

Aber oft hilft schon eine vernünftige Lebensweise und Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel, die in Apotheken gekauft werden können.

Das sollte man ebenfalls vorab mit seinem Allergologen/in (Dermatologen/in) absprechen, damit es ganz genau auf die Krankheit abgestimmt ist.

Auch konnte gezeigt werden, dass die spezifische Immuntherapie mit z.B. mit einem Dermatopahogoides pteronyssinus Präparat, zu empfehlen ist, hier das entsprechende Allergoid, sehr gut gelindert werden konnte.

Aber einen sehr guten Schutz für Kinder bieten die „Neurodermitisanzüge“ bei der Hausstaubmilbenallergie, sich ausdrückend z.B. durch das Krankheitsbild der atopischen Dermatitis (Neurodermitis diffusa).

Solche „Neurodermitis Anzüge“ bestehen aus einem besonderen Material und werden kommerziell von Fachfirmen angeboten.

So wird der mechanische Reiz auf der Haut und sogar der Kontakt mit den Hausstaubmilben fast auf 0 reduziert und der Patient empfindet dadurch eine große Linderung bezüglich seines Krankheitsbildes und kann sich wieder ganz normal im Wohnbereich bewegen.

Durch Einsatz eines Miben Nachweistests konnte Dr. Wahl ganz einfach nachweisen, dass sich auf der Haut Allergene von Dermatophagoides pteronyssinus mit befinden, ja sogar auch in den Haaren.

Die Allergene von Dermatophagoides pteronyssinus ließen sich auch noch nach der Waschung der Haare nachweisen, d.h. sie wurden durch das Haarshampoo nicht denaturiert.

Mit dem Nachweistest konnte er auch nachweisen, dass sich über den Encasings keine Hausstaubmilbenallergene von Dermatophagoides pteronyssinus mehr nachweisen ließen, aber deutlich dadrunter auf der Matratze.

 

Fazit

Die äußere Haut stellt auch eine Plattform für eine allergische Erkrankung dar, wie die atopische Dermatitis (Neurodermitis diffusa), Kontaktdermatitis und Urtikaria.

So leiden 7-10% der Hausstaubmilben Dermatophagoides pteronyssinusallergiker bzw. sensibilisierten Patienten an der Neurodermitis diffusa.

Mit dem einem Milben Nachweistest konnten auf der menschlichen Haut Allergene von Dermatophagoides pteronyssinus einfach und schnell nachgewiesen werden.

 

Eine Linderung bringt die spezifische Immuntherapie durchgeführt z.B. mit einem Milbenallergoid-Präparat oder noch besser der Verwendung von sogenannten „Neurodermitisanzügen“, die kommerziell von Fachfirmen angeboten werden.

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