Neurodermitis Ratgeber​

Eine umfassende Informationsquelle für Betroffene aber auch speziell für Eltern von Kindern mit Neurodermitis. Erfahren Sie hilfreiche Informationen über Auslöser und Ursachen, Symptome, sowie Empfehlungen zu therapiebegleitenden Maßnahmen, der Hautpflege und Produkte

 

Neurodermitis (atopische Dermatitis / atopisches Ekzem) - was ist das eigentlich?

Unter Neurodermitis (atopische Dermatitis/ atopisches Ekzem) versteht man eine chronische, entzündliche immer wiederkehrenden Hautentzündung, Diese ist oft mit einem starken Juckreiz verbunden. Sie zeigt sich in der Rötung der Haut, Krusten- und Schuppenbildung.

Die Neurodermitis ist eine klassische Industriekrankheit, die vor allem in den westlichen Ländern auftritt.

Die atopische Dermatitis/ atopisches Ekzem ist eine über das IgE vermittelte Allergie und nicht ansteckend.

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Wann kann bereits eine Neurodermitis beginnen?

Schon im Säuglingsalter wird das Krankheitsbild der atopischen Dermatitis diagnostiziert, d.h. meist ab den 4. Monat nach der Geburt.

Oft geht während der Entwicklung mit den Jahren dieser sogenannte Milchschorf wieder zurück.

 

Wenn die Haut bei dem Atopiker so entzündet ist, hat er ein erhöhtes Infektionsrisiko, da der Schutz durch die Haut massiv beeinträchtigt ist.

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Wodurch kann Neurodermitis noch ausgelöst werden?

Anhaltende Hitze, eine lange und starke Sonneneinstrahlung , oder große Temperaturschwankungen können Auslöser sein.

Eine geringe Luftfeuchtigkeit, zum Beispiel bei kühlem Winterwetter oder die trockene Heizungsluft in den Heizperioden und langen Aufenthalten in der Wohnung  können der natürlichen Barriere der Haut schaden und so zu einer allgemeinen Verschlechterung bei einer Neurodermitis Erkrankung führen.

Es wird grundsätzlich vermutet, dass Umweltfaktoren bei der Entstehung der Krankheit eine große Rolle spielen.

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Woran erkenne ich Neurodermitis?

 

Die typischen Symptome einer Neurodermitis Neurodermitis sind eine trockene, rissige oder raue Haut, häufig mit Schuppenbildung.

Wenn sich die Haut in einem akuten Entzündungsstadium befindet, so ist diese meist geschwollen, sehr gerötet, und nässt. In diesem Entzündungsstadium bildet die Haut sehr stark juckende Bläschen aus, die die Betroffenen die Haut aufgrund des Reizes sogar blutig kratzen lässt.

 

Wer ist häufig von Neurodermitis betroffen?

Von Neurodermitis, oder auch medizinisch, als atopische Dermatitis bezeichnet, sind etwa 15 Prozent aller Kinder betroffen. Bei Erwachsenen liegt dieser Wert nur bei etwa 2-4 % Bevölkerung.

 

In Entwicklungsländern ist die Krankheit nahezu unbekannt.

Vor allem in den letzten fünfzig Jahren haben sowohl in Deutschland als auch in anderen Industrienationen die Fälle stetig zugenommen.

Durch die fortschreitende Verbreitung von Allergien, steigt auch die Zahl der an Neurodermitis erkrankten Menschen.

Etwa 30 bis 40 Prozent der Neurodermitis Patienten, haben bereits eine Allergie.

Am häufigsten sind Menschen betroffen, die unter anderen Hauterkrankungen, allergischem Asthma oder Heuschnupfen leiden.

Kleinkinder mit Neurodermitis sind die mit Abstand größte Gruppe der Betroffenen.

In Deutschland erkranken etwa zehn bis 15 Prozent der Kinder unter sechs Jahren an der entzündlichen Hautkrankheit.

 

Unter den Betroffenen erkranken etwa 60 Prozent schon als Neugeborene oder im Verlauf des ersten Lebensjahres. Weltweit sind Schätzungen zufolge 15 bis 30 Prozent aller Kinder in Industrienationen von Neurodermitis betroffen.

 

Sowohl in Deutschland als auch weltweit sinken die Zahlen der Betroffenen nach der Pubertät stark. In Deutschland leiden nur etwa 1,5 bis drei Prozent aller Erwachsenen weiter unter der Hautkrankheit; weltweit liegen die Zahlen zwischen zwei und zehn Prozent.

Wissenschaftler erwarten, dass die Zahl der Betroffenen im Allgemeinen weiter ansteigen wird, da noch keine ursächliche Behandlung oder Erklärung gefunden wurde.

 

Eltern, deren Kleinkinder Neurodermitis haben, können jedoch mit einigen Maßnahmen die Beschwerden ihres Kindes erleichtern.

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