Was ist eine Hausstaubmilbenallergie? Was hilft

bei Hausstaubmilbenallergie?

Informationen für Allergiker und Ratsuchende zur Hausstaubmilbenallergie verständlich erklärt

Die Hausstaubmilbenallergie ist erstaunlicherweise die zweithäufigste Allergieform in Deutschland.

 

Aber Moment, was ist eine Hausstaubmilbenallergie eigentlich?

Der Anteil betroffener Personen mit der umgangssprachlich als Hausstauballergie bezeichneten Allergie nimmt seit Jahren kontinuierlich zu.

Vor allem Menschen mit allergischem Asthma reagieren mit Beschwerden der Atemwege auf die Allergene der Hausstaubmilbe.

Untersuchungen ergaben, dass beispielsweise in Hamburg die Sensibilisierung auf die Hausstaubmilbe bei 14% und in Erfurt bei 10% der Bevölkerung liegt.

Im Folgenden möchten wir Sie über diese Allergieform informieren

Sie erfahren alles über die Bedeutung, Ursachen, Symptome, Behandlung, Tipps, Tricks.

dr_edited.png

Dr. Rüdiger Wahl

Allergie Experte und Autor

Allergie Experte, Forscher und ehem. Mitglied des CIA (Cillegium internationale Allergologicum)

Mit über 40 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Allergie Forschung

freier Redner Hochzeit Bremen 3.jpg

Christian Ellmers

CEO avantal.de und Autor

Gründer von Ellmers & Partner GmbH

Gesellschafter und Unternehmer 

Inhaltsverzeichnis:

 

Was ist eine Hausstaubmilbenallergie?

Definition und Bedeutung einer Hausstaubmilbenallergie

Unter dem Begriff der Hausstaubmilbenallergie (im Volksmund auch Hausstauballergie genannt) wird eine Sensibilisierung und damit auch sehr häufig verbundene allergische Reaktion auf die Hausstaubmilbe (Dermatophagoides pteronyssinsus) und speziell auf deren Kot verstanden. 

Die allergischen Reaktionen des Körpers können sich in vielfältigen Symptome zeigen.

Am verbreitetsten sind hier eine Rhinitis, Atemprobleme, allergisches Asthma, juckende und tränende Augen und sogar eine atopische Dermatitis auslösen können.

 

Bei der Hausstaubmilbenallergie spricht man von einer sog. Parasitose, da Sie nicht durch Viren oder Bakterien ausgelöst wird, sondern durch parasitäre Lebewesen, durch die Milben.

 

Symptome einer Hausstaubmilbenallergie

Hausstauballergiker reagieren zumeist mit diesen typischen Symptome auf den Kontakt mit den Allergenen der Milben:

  • allergischer Schnupfen

  • Niesreiz

  • Anschwellen der Schleimhäute

  • dauerhaft verstopfter

  • laufender Nase

  • Abgeschlagenheit

  • Müdigkeit

 

Die Symptome sind besonders morgens nach dem Aufwachen deutlich spürbar und können dadurch einen fröhlichen Start in den Tag sehr beeinträchtigen.

Der Gang zum einem Allergologen/ einer Allergologin wird daher dringend empfohlen, um einen entsprechenden Allergietest durchzuführen.

 

Wichtig zu wissen ist, dass die Allergie von den Exkrementen der Milben und ihren abgestorbenen Körpern hervorgerufen wird, denn diese Hinterlassenschaften enthalten die aggressiven Allergene.

Werden diese Allergene mit der Atemluft aufgenommen reagieren Menschen, die sensibilisiert oder allergisch sind mit den o.g. Symptomen.

Bei den resultierenden Krankheitsbildern der Hausstauballergie kann wie folgt unterschieden werden:

 

  • 45% entfallen auf die Rhinitis (einer Nasenentzündung, die auch chronisch werden kann), was mit den Symptomen  des Heuschnupfens gleichzusetzen ist, d.h.

    • laufende oder verstopfte Nase

    • und tränende Augen

 

  •  34% auf Asthma, d.h. einhergehend mit schwerer Atmung und sogar Luftnot.

    • Untersuchungen zeigten, dass beim Hausstaubmilbenasthma das Allergen Der p 23 von Dermatophagoides pteronyssinus (Hausstaubmilbe) eine ausschlaggebende Rolle spielt.

Da die stärksten Symptome der Hausstaubmilbenallergie zur Herbstzeit auftreten, wie z.B. die Rhinitis, was ja auch Symptome einer Erkältung sind, könnten diese auch leicht mit einer Erkältung des Patienten verwechselt werden.

Deshalb muss eine genaue Abklärung beim Allergologen erfolgen, ob eine Hausstaubmilbenallergie oder eine Erkältung vorliegt.

Ebenfalls sollte dabei auch noch an die Beifußpollen gedacht werden, die auch zu einer Rhinitis führen und im Herbst in der Luft fliegen.

Somit sollte der Gang zum Allergologen auch bei einer Erkältung ins Auge gefasst werden, um eine Allergie auszuschließen.

Durch die ganzjährige Belastung der Hausstaubmilbenallergiker/innen durch die Hausstaubmilben, sollte versucht werden, im Jahr ein paar Ruhephasen einzubauen, da auch das Immunsystem unter dauerhafter Belastung steht und die Personen empfänglicher für Infektionen sind und sogar zu weiteren Allergien neigen könnten.

 

Wer ist besonders betroffen?

Die allergische Reaktion auf Hausstaubmilben tritt im Laufe des Lebens bei Menschen deutlich früher auf, als z.B. die Sensibilisierung auf Gräser- und Baumpollen.

Dabei sind mehr als 50% aller Atopiker gegen Hausstaubmilben unter 10 Jahre alt.

Zum Vergleich:

  •  ca. 50% der Heuschnupfen Patienten (Gräser/Baumpollenallergie) sind etwa 20 Jahren alt.

Über 1/3 der Erwachsenen haben die Veranlagung eine Allergie gegen Hausstaubmilben zu entwickeln.

 

Interessant sind dazu die Arbeiten von Herr Professor Dr. med. Ulrich Wahn (Charite Berlin).

Er beschrieb die Entwicklung der Allergien bei Patienten als allergischen Marsch bzw. Marathon.

Die allergischen Erkrankung auf die Hausstaubmilbe kann sehr stark die Lebensqualität der Patienten und auch deren Leistungsfähigkeit deutlich negativ beeinträchtigen.

Zum Glück stehen heutzutage verschiedene sinnvolle und hilfreiche Mittel zur Verfügung um der Allergie Herr zu werden..

Bei Anzeichen, der im folgenden Kapitel beschriebenen Symptome im Wohnbereich, aber auch besonders dem Schlafbereich, sollten Sie rechtzeitig zum Allergologen gehen.

Je früher behandelt wird, desto eher kann ein sog. Etagenwechsel der Allergie vermieden werden.

Unter Etagenwechsel wird eine Verschiebung der Ausprägung verstanden.

D.h. dass z.B. aus einer Rhinitis (Atemwegserkrankung) ein dauerhaftes Asthma wird, was die Lebensqualität deutlich negativer beeinflusst. 

 

Was bedeutet sensibilisiert und wann bin ich allergisch?

Da Milben ein sehr hohes allergenes Potential darstellen, sind etwa 35% der deutschen erwachsenen Bevölkerung auf die Hausstaubmilbe "sensibilisiert".

 

Mit anderen Worten, bei einer Sensibilisierung setzt sich Ihr Immunsystem mit den Allergie auslösenden Allergenen auseinander und entwickelt eine Abwehr. In der Regel treten dabei auch keine Symptome einer Allergie auf.

Diesen Prozess verstehen wir als Sensibilisierung.

Wird bei einem Allergietest eine Sensibilisierung nachgewiesen, ist das nicht mit einer Allergie gleich zu setzen.

 

Von einer Allergie wird erst dann gesprochen, wenn allergische Symptome auftreten, die zu einer nachgewiesenen Sensibilisierung passen. 

Nicht jede positive Reaktion im Allergietest ist der Beweis für eine Allergie.

Ob es sich auch um eine Allergie handelt, kann bei einem Allergologen, beispielsweise mit Hilfe eines Provokationstest ermittelt werden.

 

Wann ist die Hausstaubmilbenallergie am schlimmsten?

Die Allergene und natürlich auch die Hausstauballergie haben für sich genommen unterschiedlich starke Zeiten im Jahr, so unterteilt man in saisonal (abschnittsweise) und perennial (ganzjährig).

Zu den perennialen Allergenen zählen die der Milben, denn die Hausstaubmilben sind das ganze Jahr allgegenwärtig.

 

In den Monaten September und Oktober ist die Milbenzahl am höchsten, da zu dieser Jahreszeit noch ausreichend Temperatur und Luftfeuchtigkeit vorliegt, was für sie optimal ist.

Was für die Milben besonders gut ist, ist für Allergiker in gleichem Maße höchst belastend, da die Konzentration von Exkremente und zersetzenden MilbenKörpern ein Maximum an Allergene freigesetzt, die dann über den Hausstaub inhaliert werden. Dies ist gerade während der Heizperiode und der damit verbundenen trockenen Raumluft ein Problem.

Damit ist die Hausstaubmilbenallergie im Herbst (während der Heizperiode) für Allergiker besonders belastend.

 

Im Winter sterben die Milben meistens ab. Das hat mit den normalen Lebenszyklus zu tun und durch die Abnahme der Luftfeuchtigkeit im Wohnraum, da dieser im Winter sehr oft geheizt wird und die Luftfeuchtigkeit deutlich abnimmt. 

 

Aber wenn die Milben absterben bleiben die entsprechenden Allergene, die ja eigentlich für die allergischen Reaktionen verantwortlich sind zurück.

Mit Beginn der Heizperiode im Herbst, sinkt die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen dermaßen, dass ein Großteil der Milben stirbt.

Die Exkremente der Milben sind das eigentliche Problem für Allergiker.

Eine einzige Milbe produziert in laufe Ihres zwei bis vier monatigen Leben, das zweihundertfache ihres eigenen Körpergewichts an Exkrementen.

Diese bleiben mit Staub vermischt an den Textilfasern haften.

Mit der Zeit zerfällt dies in immer kleiner Teilchen, diese winzigen Teilchen können nun leicht aufgewirbelt werden und gelangen in die Atemwege.

 
 

Wie kann eine Hausstaubmilbenallergie festgestellt werden? 

Sofern gesundheitliche Beschwerden im Wohnbereich auftreten, hier besonders im Schlafraum, die wie Heuschnupfen oder sogar Asthma anmuten, wird dringend empfohlen in die Praxis eines/r Allergologen/in aufzusuchen.

Es sollte dringend geklärt werden, ob es sich bei den gesundheitlichen Beschwerden um eine Allergie handelt oder eine andere Erkrankung.

1.) Zunächst wird der Arzt oder die Ärztin eine Anamnese durchführen, d.h. sie werden u.a. ganz genau befragt, wo wie und wann die Symptome auftreten. 

 

Tipp: Um da genau darauf antworten zu können ist es sinnvoll, wenn sie schon vorher ein Allergietagebuch führen, in dem sie eintragen, wann, wo und in welcher Form die Symptome bei ihnen auftraten.

 

Das erleichtert dem Arzt, der Ärztin dass Allergen besser einkreisen zu können, um die richtigen Untersuchungen bei ihnen durch zu führen.

2.) Wenn nun Verdacht auf eine Allergie bestehen sollte, kommen verschiedene Untersuchungen in betracht.

Möglichkeit 1: 

In-vivo Untersuchungen, d.h. die Untersuchungen werden am Menschen durchgeführt.

Hierzu zählen die Haut- und Provokationstests.

 

Möglichkeit 2:

In-vitro Untersuchung, d.h. die Untersuchungen werden außerhalb des Menschen durchgeführt.

>> Erfahren Sie hier alles zu Hausstaubmilbenallergie Tests<<

 

Allergene Belastung verringern

Hausstaubmilben sind die Auslöser der Allergie. Verringern Sie die Menge der Milben, verringern Sie die Symptome.

Milbendichte Zwischenbezüge

Encasings verhindern, dass das allergene Material der Milben aus der Bettwäsche in die Atemluft gelangt.  

Zum Allergologen

Für eine langfristige Linderung können Sie eine spezifische Immuntherapie beginnen. 

Hausstaub stellt grundsätzlich eine sehr große Allergenquelle dar

 

Besonders dann, wenn die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinuis die Hauptallergenquelle ist, sollte die Menge der Milben in Wohn- und Schlafbereich reduziert werden, denn Sie lösen die Allergie aus. Das sollte man wissen, wenn man in Wohnung oder Haus mit allergischen Erkrankungen zu kämpfen hat.

Denn es ist nicht der Staub den wir einatmen, es sind die Proteine (Allergene) der Milben.

 

Hier ist der Einsatz von Milbenspray (Mittel gegen Milben) und Encasings sehr hilfreich,

darauf gehen wir im Abschnitt Mitteln gegen Hausstaubmilben explizit ein.

Um die Belastung durch Hausstaubmilben zu verringern sollten immer versucht werden die Menge der Milben in Wohnräumen zu verringern. 

Dies gelingt auf Oberflächen mit einem Milbenspray und bei temperaturempfindlichen Textilien mit einem speziellen Waschmittelzusatz gegen Milben. 

Auch können hier sehr hilfreich die Überzüge, Encasings zum Einsatz im Schlafbereich geeignet sein, auf die ebenfalls noch separat eingegangen wird.

Milbenspray und Waschzusatz gegen Hausstaubmilben

Milbenspray und Waschzusatz gegen Hausstaubmilben

29,95 €Preis

Hausstaubmilbenallergie: Was bedeutet das für Atopiker?

Atopie ist die Überempfindlichkeit auf zumeist harmlose Stoffe die uns umgeben, zumeist wird die Allergie vererbt.

Wenn beide Elternteile Allergiker sind liegt die Chance, dass das Kind auch Allergiker wird bei 90%, wenn nur ein Elternteil Allergiker ist bei 75%.

Allergien können sich auch entwickeln, wenn kein Elternteil Allergiker ist.

Man spricht dann von einer aufgesetzten Allergie.

Das gilt besonders für Berufsallergien.

Bei der Berufsallergie spielt neben der Hausstaubmilbe auch die Vorratsmilbe eine Rolle, z.b. bei den Bäckern, da Vorratsmilben im Mehl vorkommen und so beim Arbeiten mit Mehl von dem Bäcker inhaliert werden.

Die Sensibilisierung auf die Vorratsmilben ist weniger als die Hälfte der Atopiker,

die gegen die Hausstaubmilbe sensibilisiert sind.

 

>>Erfahren Sie hier alles über Milben<<

 

Hausstaubmilbenallergie: Das sind die entscheidenden Allergene

Der Hausstaub enthält nicht nur die Milben als Allergene, sondern wie Wahl et al. zeigen konnten, je nach Jahreszeit verschiedene Pollen wie Gräser- und Baumpollen, die Allergien auslösen können und auch Nahrungsmittelpartikel und auch, wenn Tiere im Haushalt gehalten werden, die entsprechenden Tierallergene wie z.B. von der Katze und dem Hund.

 

Auch können z.B. von der Tochter, wenn sie beispielsweise vom Reiten kommt, entsprechende Pferdeallergene mit eingeschleppt werden. Wobei die Allergene des Pferdes als sehr agressiv einzustufen sind.

 

All diese Komponenten müssen bei einer Hausstauballergie mitberücksichtigt werden, wobei die Hauptallergenquelle die Milben und hier besonders die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus darstellt.

Die wichtigsten Allergene der Hausstaubmilbe sind:

  • Der p1 

  • Der p2 

  • Der p23 

  • Der p10

 

Das Der p10, das sogenannte Tropomyosin, ein Muskelprotein spielt eine wichtige Rolle bei der Kreuzreaktion.

 

Der p1 und Der p2 bezeichnet man als Hauptallregen,

d.h. mehr als 50% der Hausstaubmilbenallergiker sind darauf sensibilisiert.

 

Dann gibt es noch die Intermediärallergene, d.h. 25-50% der entsprechenden Allergiker sind darauf sensibilisiert und das Minorallergen, d.h weniger als 25% der Hausstaubmilbenallergiker sind darauf sensibilisiert.

Der p23 spielt eine wichtige Rolle bei der asthmatischen Ausprägung der Hausstaubmilbenallergie.

Um die Klassifizierung festzulegen, wird eine proteinchemische Untersuchung mit den Seren durchgeführt, bekannt als Westernblot,

 

Wie kann sich eine Hausstaubmilbenallergie entwickeln und wann ist sie nachweisbar? 

 

Der allergische Marsch                                                

 

Man ist immer bemüht zu ermitteln, ob es schon früh Anzeichen für eine allergische Erkrankung bei Atopikern gibt.

Hierbei hilft die Untersuchung von Herrn Professor Ulrich Wahn (Charite, Berlin) und Mitarbeitern zum allergischen Marsch.

 

Der allergische Marsch nimmt Bezug auf eine typische Abfolge im Auftreten und verschwinden atopischer Krankheitssymptome der Haut und der Atemwege, so wie bestimmter IgE (Immunoglobulin E) Antworten gegen Nahrungsmittel und Umweltallergene, wie auch der Hausstaubmilbe Dermato-phagoides pteronyssinus.

 

Der allergische Marsch wird ganz wesentlich von genetischen Faktoren geprägt.

Im Allgemeinen sind klinische Krankheitsmanifestationen bei der Geburt nicht erkennbar, obwohl die IgE Produktion bereits mit der 11. Fetalwoche einsetzt.

 

Schon bereits während der ersten Lebensmonate des Kleinkinds entwickeln sich spezifische IgE Antworten vor allem gegen Nahrungsmitteleiweissstoffe (Proteine), insbesondere Hühnerei und Kuhmilch.

Die Hühnereiallergieallergie scheint sich noch vor dem zweiten Lebensjahr des Kleinkindes zu entwickeln. In 55% der Fälle ist sie bis zum 6 Lebensjahr wieder verschwunden.

 

Erst zwischen dem 1. und 10. Lebensjahr wird eine IgE vermittelte Sensibilisierung aus der Außenluft oder dem Innenraummilieu beobachtet.

Dazu zählen Allergene der Milben wie Dermatophagoides pteronyssinus und Tierepithelien, hier besonders Katze.

 

Bedenken sie aber auch, in dem Fell der Katze befinden sich Milben und Schimmelpilze.

So auch die Haussstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus.

Das muss auch bei einer vermeintlichen Katzenallergie (Tierhaarallergie) mit berücksichtig werden.

Nicht das es sich um eine Milbenallergie und nicht Tierhaarallergie, wie z.B. der Katze, handelt und sie fälschlicher Weise ihr geliebtes Tier aus dem Haus geben mussten.

 

Es zeigte sich, dass IgE Antikörperantworten, die sich bereits im Säuglingsalter gegen Nahrungsmittelproteine entwickeln, als früheste Atopieerkenner für eine allergische Reaktivität der nachfolgenden Sensibilisierungen auf „Luftallergene“ wie auch die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pterobnyssinus auch aufgefasst werden müssen.

 

Die erste klinische Krankheitssymptomatik ist in der Regel die atopische Dermatitis (Hauterkrankung), die bei Atopikern festgestellt werden kann.

Die saisonale Rhinokonjunktivitis, wie z.B. durch Heuschnupfen, ist im Allgemeinen in den ersten beiden Lebensjahren des Kleinkindes nicht erkennbar.

 

Schimmelpilze wie Alternaria tenuis, Cladosporium herbarum, Penicilium notatum  etc. spielen bis zum sechsten Lebensjahr des Kindes keine Rolle.

 

Fazit

Bei Atopikern beginnt die IgE vermittelte Sensibilisierung mit Hühnerei und Kuhmilch.

 

Zwischen dem 1. Und 10. Lebensjahr des Kleinkindes wird eine IgE vermittelte Sensibilisierung aus der Außenluft oder dem Innenraum beobachtet, was auch die Hausstaubmilbe mit ein bezieht.

 

Das erste auftretende Krankheitssymptom ist die atopische Dermatitis (Hauterkrankung), die kann in ca. 7% der Hausstaubmilbenallergikern auch auftreten.

 

Doch häufiger ist bei der Hausstaubmilbenallergie Dermatophagoides pteronyssinus die Rhinitis oder das atopische Asthma bronchiale.

 

Hausstaubmilbenallergie und Kreuzreaktionen

Was versteht man unter einer Kreuzreaktion (die es nicht nur bei Hausstaubmilben) gibt?

 

 

 

 

Ganz einfach ausgedrückt bedeutet es, dass verschiedene „Substanzen“ gemeinsame Allergene aufweisen.

>>Lesen Sie hier alles zu Kreuzreaktionen und Hausstaubmilben<<

 

Hausstaubmilbenallergie und Urlaub

 

Allergiker/innen sollte ihren Urlaub in Höhen von 1100 Metern planen, da es dort keine Hausstaubmilben gibt.

Für Asthmatiker, nicht nur hervorgerufen durch die Hausstaubmilben sondern auch Pollen (Gräser, Bäume)

eignen sich besonders Meeresklimata.

 
milbe Bett.jpg

Erfahren Sie alles über die Möglichkeiten die ungewollten Gäste in Ihrem Bett loszuwerden. Und keine Milben im Bett haben.

allergendichte Kissenbezüge, Encasings,

Encasings verwenden?

Warum Allergiker bei einer Hausstauballergie unbedingt Encasings, also Milbenschutzbezüge für Ihr Bett benutzen sollten und wie oft Sie Bettwäsche wechseln sollten.

Hausstaubmilben vor Hautschuppe.png

Was sind Milben?

Was sind Milben eigentlich?

Wo leben Sie, wovon ernären Sie sich und wie wir Milben erkennen können.

Hausstauballergie testen?

Erfahren Sie wie auf eine Hausstauballergie getestet werden kann.

  • Facebook
  • YouTube
  • Twitter
  • Instagram
0

Copyright© 2021 avantal.de

-Alle Rechte vorbehalten-