Hausstaubmilben sterben angeblich im Gefrierfach – stimmt das?

 

Kann man wirklich Hausstaubmilben mit Kälte abtöten?

 

Ja, im Prinzip ist das möglich!

 

Dazu sollten Sie allerdings wissen, dass zwar die Milben selbst bei Minusgraden im Gefrierfach absterben, dass das allergene Potential ihrer toten Körper und auch der Milbenkot, nichts von seiner Wirkung auf Allergiker verliert.

Dies erklärt sich schon allein dadurch, dass Allergiefirmen, bei der Herstellung und Erforschung von Präparaten, die Allergene einfrieren um diese bei Minusgraden haltbar zu machen.

Die Textilien nur in den Kühlschrank, oder das Gefrierfach zu legen,

reicht bei der Bekämpfung von Milben bei weitem nicht aus.

Wenn Sie unter einer Hausstauballergie bzw. Milbenallergie leiden, kennen Sie die nerv tötenden Symptome. Bereits nach dem Aufwachen läuft die Nase, die Augen jucken und sie fühlen sich leicht gerädert. Das besonders in der kalten Jahreszeit.

Eben diese Kälte, die wir Menschen auch nicht besonders angenehm finden, behagt auch den Milben nicht. Bei Temperaturen von minus 12 bis minus 15 Grad über einen Zeitraum von 36-48 Stunden überleben auch sie nicht.

Aus Laborversuchen ist hervorgegangen, dass diese Temperaturen durchaus notwendig sind, eine Übernachtung im Kühlschrank überlebt über die Hälfte der kleinen Spinnentiere im Versuch mit Leichtigkeit. Mehr noch, über 20% der Weibchen im Versuch (die in Ihrem gesamten Leben bis zu 300 Eier legen) können dies auch nach Ihrem Kühlschrankaufenthalt weiterhin

Legen Sie die Textilien also bei mindestens minus 12 Grad in das Gefrierfach und belassen Sie diese dort für etwa 4-6 Tage. Danach ist sind die wenigsten Milben noch in der Lage Eier zu legen und sich zu vermehren. Nach etwa zwei Wochen im Gefrierfach können Sie mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass keine Milbe überlebt hat.

Bedenken Sie aber, dass die Milben und Ihre Hinterlassenschaften dann nicht, wie durch Zauberhand verschwunden sind. Nach dem Auftauen der Textilien, müssen Sie diese unbedingt absaugen oder draußen sehr gründlich ausschütteln/ausklopfen. Verwenden Sie dabei gern eine Maske, denn die Partikel können noch immer allergische Reaktionen auslösen.  

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