Hausstauballergie

Eine umfassende Informationsquelle für Allergiker und Ratsuchende zur Hausstauballergie.

Alles über die Bedeutung, Ursachen, Symptome, Behandlung, Tipps, Tricks und viele nützliche Informationen.

 

Dieser umfassende Ratgeber entstand in Zusammenarbeit mit einem der kompetentesten

Allergieforscher und Experten auf dem Gebiet der Allergologie, Dr. Rüdiger Wahl.

Autor

Dr. Rüdiger Wahl

Allergie Experte, Forscher und ehem. Mitglied des CIA (Cillegium internationale Allergologicum)

Mit über 40 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Allergie Forschung

    Co-Autor

    C. Ellmers B.A. Pol

    Founder Ellmers & Partner GmbH

    letztes Artikel-Update vom: 15.01.2021

     

    Was verstehen wir eigentlich unter einer Hausstauballergie?

    Die Hausstauballergie ist erstaunlicher Weise die zweithäufigste Allergieform in Deutschland.

    Der Anteil betroffener Personen mit einer Hausstauballergie nimmt immer mehr zu.

    Vor allem Menschen mit allergischem Asthma reagieren mit Beschwerden der Atemwege auf die Allergene der Hausstaubmilbe.

    Untersuchungen ergaben, dass in Hamburg die Sensibilisierung auf die Hausstaubmilbe bei 14% und in Erfurt bei 10% der Bevölkerung liegt.

     

    Gemeinsame Daten aus Hamburg, Beelitz, Essen, Bochum und Marburg ergaben das von 3200 Personen bei 26% eine Sensibilisierung auf die Hausstaubmilbe und bei 10% auf die Vorratsmilbe bestand.

    Amerikanische Untersuchungen ergaben, dass 45% der jungen Menschen mit Asthma bronchiale allergisch auf die Hausstaubmilben reagierten.

    Etwa 35% der deutschen Erwachsenen sind auf die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus sensibilisiert.

    In den meisten Fällen entwickeln sie dazu bei Kontakt mit diesen Milben über den Hausstaub auch entsprechende allergische Symptome.

    Krankheitsbilder der Hausstauballergie

    Bei den Krankheitsbildern der Hausstauballergie kann grob wie folgt unterschieden werden:

     

    • 45% entfallen auf die Rhinitis (einer Nasenentzündung, die auch chronisch werden kann), was mit den Symptomen  des Heuschnupfens gleichzusetzen ist, d.h. laufende oder verstopfte Nase und tränende Augen,

     

    •  34% auf Asthma, d.h. einhergehend mit schwerer Atmung und sogar Luftnot.

    Untersuchungen zeigten, dass beim Hausstaubmilbenasthma das Allergen Der p 23 von Dermatophagoides pteronyssinus eine ausschlaggebende Rolle spielt.

    Somit muss auch bei der atopischen Dermatitis mit an die Hausstaubmilbenallergie gedacht werden.

    Da die stärksten Symptome der Hausstaubmilbenallergie zur Herbstzeit auftreten, wie z.B. die Rhinitis, was ja auch Symptome einer Erkältung sind, könnten diese auch leicht mit einer Erkältung des Patienten verwechselt werden.

    Deshalb muss eine genaue Abklärung beim Allergologen erfolgen, ob eine Hausstaubmilbenallergie oder eine Erkältung vorliegt.

    Ebenfalls sollte dabei auch noch an die Beifußpollen gedacht werden, die auch zu einer Rhinitis führen und im Herbst in der Luft fliegen.

    Somit sollte der Gang zum Allergologen auch bei einer Erkältung ins Auge gefasst werden, um eine Allergie auszuschließen.

    Durch die ganzjährige Belastung der Hausstaubmilbenallergiker/innen durch die Hausstaubmilben, sollte versucht werden, im Jahr ein paar Ruhephasen einzubauen, da auch das Immunsystem unter dauerhafter Belastung steht und die Personen empfänglicher für Infektionen sind und sogar zu weiteren Allergien neigen könnten.

     

    Wer ist eigentlich häufigsten von einer Hausstauballergie betroffen

    Die allergische Reaktion auf die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus tritt früher bei Menschen auf,

    als z.B. die Sensibilisierung auf Gräser- und Baumpollen.

    Mehr als 50% aller Atopiker gegen Hausstaubmilben sind unter 10 Jahre alt.

    Zum Vergleich, ca. 50% der Heuschnupfen Patienten (Gräser/Baumpollenallergie) sind etwa 20 Jahren alt.

     

    Interessant sind dazu die Arbeiten von Herr Professor Dr. med. Ulrich Wahn (Charite Berlin).

    Er beschrieb die Entwicklung der Allergien bei Patienten als allergischen Marsch bzw. Marathon.

    Die allergischen Erkrankung auf die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus kann sehr stark die Lebensqualität des Patienten beeinträchtigen.

    Um diese dennoch zu verbessern, stehen aber verschiedene sinnvolle und hilfreiche Mittel zur Verfügung.

    Die Allergie kann auch die Leistungsfähigkeit des Menschen deutlich negativ beeinflussen.

     

    Bei Anzeichen, der im folgenden Kapitel beschriebenen Symptome im Wohnbereich, aber auch besonders dem Schlafbereich, sollten Sie rechtzeitig zum Allergologen gehen.

    Je früher behandelt wird, desto eher kann ein sog. Etagenwechsel vermieden werden,

    d.h. dass aus einer Rhinitis ein Asthma wird, was die Lebensqualität deutlich negativer beeinflusst als "nur" eine vorherige Entzündung der Atemwege.

     

    Symptome der Hausstauballergie

    Wie äußert sich eine Hausstauballergie?

    Hausstaub Allergiker reagieren zumeist mit diesen typischen Symptome auf den Kontakt mit den Allergenen:

    • allergischer Schnupfen

    • Niesreiz

    • Anschwellen der Schleimhäute

    • dauerhaft verstopfter

    • laufender Nase

    • Abgeschlagenheit

    • Müdigkeit

     

    Die Symptome sind besonders morgens nach dem Aufwachen deutlich spürbar und können dadurch einen fröhlichen Start in den Tag sehr beeinträchtigen.

    Der Gang zum Allergologen/ einer Allergologin wird daher dringend empfohlen, um einen entsprechenden Test durchzuführen.

     

    Wichtig zu wissen ist, dass die Allergie von den Exkrementen der Milben und ihren abgestorbenen Körpern hervorgerufen wird, denn diese Hinterlassenschaften enthalten die aggressiven Allergene.

     

    Werden diese mit der Atemluft aufgenommen reagieren Menschen, die auf dieses Allergen sensibilisiert oder allergisch sind mit den o.g. Symptomen.

    >> Im folgenden erfahren Sie, was sensibilisiert und allergisch bedeutet >>

     

    Hausstauballergie: was bedeutet sensibilisiert und was allergisch?

     

    Da Milben ein sehr hohes allergenes Potential darstellen, sind etwa 35% der deutschen erwachsenen Bevölkerung auf die Hausstaubmilbe "sensibilisiert".

     

    Mit anderen Worten, bei einer Sensibilisierung setzt sich Ihr Immunsystem mit den Allergie auslösenden Allergenen auseinander und entwickelt eine Abwehr. In der Regel treten dabei auch keine Symptome einer Allergie auf.

    Diesen Prozess verstehen wir als Sensibilisierung.

    Wird bei einem Allergietest eine Sensibilisierung nachgewiesen, ist das nicht mit einer Allergie gleich zu setzen.

     

    Von einer Allergie wird erst dann gesprochen, wenn allergische Symptome auftreten, die zu einer nachgewiesenen Sensibilisierung passen. 

    Nicht jede positive Reaktion im Allergietest ist der Beweis für eine Allergie.

    Ob es sich auch um eine Allergie handelt, kann bei einem Allergologen, beispielsweise mit Hilfe eines Provokationstest ermittelt werden.

     

    Wie kann eine Hausstauballergie festgestellt werden? 

    Sofern gesundheitliche Beschwerden im Wohnbereich auftreten, hier besonders im Schlafraum, die wie Heuschnupfen oder sogar Asthma anmuten, wird dringend empfohlen in die Praxis eines/r Allergologen/in aufzusuchen.

    Es sollte dringend geklärt werden, ob es sich bei den gesundheitlichen Beschwerden um eine Allergie handelt oder eine andere Erkrankung.

    1.) Zunächst wird der Arzt oder die Ärztin eine Anamnese durchführen, d.h. sie werden u.a. ganz genau befragt, wo wie und wann die Symptome auftreten. 

     

    Tipp: Um da genau darauf antworten zu können ist es sinnvoll, wenn sie schon vorher ein Allergietagebuch führen, in dem sie eintragen, wann, wo und in welcher Form die Symptome bei ihnen auftraten.

     

    Das erleichtert dem Arzt, der Ärztin dass Allergen besser einkreisen zu können, um die richtigen Untersuchungen bei ihnen durch zu führen.

    2.) Wenn nun Verdacht auf eine Allergie bestehen sollte, kommen verschiedene Untersuchungen in betracht.

    Möglichkeit 1: 

    In-vivo Untersuchungen, d.h. die Untersuchungen werden am Menschen durchgeführt.

    Hierzu zählen die Haut- und Provokationstests.

     

    Möglichkeit 2:

    In-vitro Untersuchung, d.h. die Untersuchungen werden außerhalb des Menschen durchgeführt.

    >> Erfahren Sie hier alles zu Hausstauballergie Tests<<

     

    Was sie gegen Hausstauballergie tun können

     

     

    Liegt eine Hausstaubmilbenallergie vor, sollte diese schnellstmöglich behandelt werden.

    Das kann durch den Einsatz von

    AcarizidenEncasings und über die spezifische Immuntherapie erfolgen.

     

    Auch können noch Symptomatika eingesetzt werden.

    Darunter versteht man die medikamentöse Behandlung der Symptome mit Antihistaminika oder Cortison haltigen Präparaten.

     

    Optimal zur Behandlung der Hausstaubmilbenallergie sollte eine Kombination der Methoden gewählt werden: 

     

    1.) Acariziden und Encasings verwenden

     

    2.) spezifischen Immuntherapie (SIT) durchführen

     

    Wann ist die Hausstauballergie am schlimmsten?

    Die Allergene und natürlich auch die Hausstauballergie haben für sich genommen unterschiedlich starke Zeiten im Jahr, so unterteilt man in saisonal (abschnittsweise) und perennial (ganzjährig).

    Zu den perennialen Allergenen zählen die der Milben, denn die Hausstaubmilben sind das ganze Jahr allgegenwärtig.

     

    In den Monaten September und Oktober ist die Milbenzahl am höchsten, da zu dieser Jahreszeit noch ausreichend Temperatur und Luftfeuchtigkeit vorliegt, was für sie optimal ist.

    Was für die Milben besonders gut ist, ist für Allergiker in gleichem Maße höchst belastend, da die Konzentration von Exkremente und zersetzenden MilbenKörpern ein Maximum an Allergene freigesetzt, die dann über den Hausstaub inhaliert werden. Dies ist gerade während der Heizperiode und der damit verbundenen trockenen Raumluft ein Problem.

    Damit ist die Hausstauballergie im Herbst (während der Heizperiode) für Allergiker besonders belastend.

     

    Im Winter sterben die Milben meistens ab. Das hat mit den normalen Lebenszyklus zu tun und durch die Abnahme der Luftfeuchtigkeit im Wohnraum, da dieser im Winter sehr oft geheizt wird und die Luftfeuchtigkeit deutlich abnimmt. 

     

    Aber wenn die Milben absterben bleiben die entsprechenden Allergene, die ja eigentlich für die allergischen Reaktionen verantwortlich sind zurück.

    Mit Beginn der Heizperiode im Herbst, sinkt die Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen dermaßen, dass ein Großteil der Milben stirbt.

    Die Exkremente der Milben sind das eigentliche Problem für Allergiker.

    Eine einzige Milbe produziert in laufe Ihres zwei bis vier monatigen Leben, das zweihundertfache ihres eigenen Körpergewichts an Exkrementen.

    Diese bleiben mit Staub vermischt an den Textilfasern haften.

    Mit der Zeit zerfällt dies in immer kleiner Teilchen, diese winzigen Teilchen können nun leicht aufgewirbelt werden und gelangen in die Atemwege.

     

    Hausstaub stellt grundsätzlich eine sehr große Allergenquelle dar

     

    Besonders dann, wenn die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinuis die Hauptallergenquelle ist. Das sollte man wissen, wenn man im Wohnbereich mit allergischen Erkrankungen zu kämpfen hat.

     

    Hier ist der Einsatz von Acaraziden sehr hilfreich,

    darauf wird  im Kapitel zu Mitteln gegen Hausstaubmilben explizit eingegangen.

    Um die Belastung durch Hausstaubmilben zu verringern sollten immer versucht werden die Menge der Milben in Wohnräumen zu verringern. 

    Dies gelingt auf Oberflächen mit einem Milbenspray und bei temperaturempfindlichen Textilien mit einem speziellen Waschmittelzusatz gegen Milben. 

    Auch können hier sehr hilfreich die Überzüge, Encasings zum Einsatz im Schlafbereich geeignet sein, auf die ebenfalls noch separat eingegangen wird.

    Milbenspray und Waschzusatz gegen Hausstaubmilben

    Milbenspray und Waschzusatz gegen Hausstaubmilben

    29,95 €Preis

    Hausstaubmilbenallergie: Was bedeutet das für Atopiker?

    Atopie ist die Überempfindlichkeit auf zumeist harmlose Stoffe die uns umgeben, zumeist wird die Allergie vererbt.

    Wenn beide Elternteile Allergiker sind liegt die Chance, dass das Kind auch Allergiker wird bei 90%, wenn nur ein Elternteil Allergiker ist bei 75%.

    Allergien können sich auch entwickeln, wenn kein Elternteil Allergiker ist.

    Man spricht dann von einer aufgesetzten Allergie.

    Das gilt besonders für Berufsallergien.

    Bei der Berufsallergie spielt neben der Hausstaubmilbe auch die Vorratsmilbe eine Rolle, z.b. bei den Bäckern, da Vorratsmilben im Mehl vorkommen und so beim Arbeiten mit Mehl von dem Bäcker inhaliert werden.

    Die Sensibilisierung auf die Vorratsmilben ist weniger als die Hälfte der Atopiker,

    die gegen die Hausstaubmilbe sensibilisiert sind.

     

    >>Erfahren Sie hier alles über Milben<<

     

    Hausstauballergie: Das sind die entscheidenden Allergene

    Der Hausstaub enthält nicht nur die Milben als Allergene, sondern wie Wahl et al. zeigen konnten, je nach Jahreszeit verschiedene Pollen wie Gräser- und Baumpollen, die Allergien auslösen können und auch Nahrungsmittelpartikel und auch, wenn Tiere im Haushalt gehalten werden, die entsprechenden Tierallergene wie z.B. von der Katze und dem Hund.

     

    Auch können z.B. von der Tochter, wenn sie beispielsweise vom Reiten kommt, entsprechende Pferdeallergene mit eingeschleppt werden. Wobei die Allergene des Pferdes als sehr agressiv einzustufen sind.

     

    All diese Komponenten müssen bei einer Hausstauballergie mitberücksichtigt werden, wobei die Hauptallergenquelle die Milben und hier besonders die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus darstellt.

    Die wichtigsten Allergene der Hausstaubmilbe sind:

    • Der p1 

    • Der p2 

    • Der p23 

    • Der p10

     

    Das Der p10, das sogenannte Tropomyosin, ein Muskelprotein spielt eine wichtige Rolle bei der Kreuzreaktion.

     

    Der p1 und Der p2 bezeichnet man als Hauptallregen,

    d.h. mehr als 50% der Hausstaubmilbenallergiker sind darauf sensibilisiert.

     

    Dann gibt es noch die Intermediärallergene, d.h. 25-50% der entsprechenden Allergiker sind darauf sensibilisiert und das Minorallergen, d.h weniger als 25% der Hausstaubmilbenallergiker sind darauf sensibilisiert.

    Der p23 spielt eine wichtige Rolle bei der asthmatischen Ausprägung der Hausstaubmilbenallergie.

    Um die Klassifizierung festzulegen, wird eine proteinchemische Untersuchung mit den Seren durchgeführt, bekannt als Westernblot,

     

    Wann entwickelt sich eine Hausstauballergie und wann ist sie nachweisbar 

     

    Der allergische Marsch                                                

     

    Man ist immer bemüht zu ermitteln, ob es schon früh Anzeichen für eine allergische Erkrankung bei Atopikern gibt.

    Hierbei hilft die Untersuchung von Herrn Professor Ulrich Wahn (Charite, Berlin) und Mitarbeitern zum allergischen Marsch.

     

    Der allergische Marsch nimmt Bezug auf eine typische Abfolge im Auftreten und verschwinden atopischer Krankheitssymptome der Haut und der Atemwege, so wie bestimmter IgE (Immunoglobulin E) Antworten gegen Nahrungsmittel und Umweltallergene, wie auch der Hausstaubmilbe Dermato-phagoides pteronyssinus.

     

    Der allergische Marsch wird ganz wesentlich von genetischen Faktoren geprägt.

    Im Allgemeinen sind klinische Krankheitsmanifestationen bei der Geburt nicht erkennbar, obwohl die IgE Produktion bereits mit der 11. Fetalwoche einsetzt.

     

    Schon bereits während der ersten Lebensmonate des Kleinkinds entwickeln sich spezifische IgE Antworten vor allem gegen Nahrungsmitteleiweissstoffe (Proteine), insbesondere Hühnerei und Kuhmilch.

    Die Hühnereiallergieallergie scheint sich noch vor dem zweiten Lebensjahr des Kleinkindes zu entwickeln. In 55% der Fälle ist sie bis zum 6 Lebensjahr wieder verschwunden.

     

    Erst zwischen dem 1. und 10. Lebensjahr wird eine IgE vermittelte Sensibilisierung aus der Außenluft oder dem Innenraummilieu beobachtet.

    Dazu zählen Allergene der Milben wie Dermatophagoides pteronyssinus und Tierepithelien, hier besonders Katze.

     

    Bedenken sie aber auch, in dem Fell der Katze befinden sich Milben und Schimmelpilze.

    So auch die Haussstaubmilbe Dermatophagoides pteronyssinus.

    Das muss auch bei einer vermeintlichen Katzenallergie (Tierhaarallergie) mit berücksichtig werden.

    Nicht das es sich um eine Milbenallergie und nicht Tierhaarallergie, wie z.B. der Katze, handelt und sie fälschlicher Weise ihr geliebtes Tier aus dem Haus geben mussten.

     

    Es zeigte sich, dass IgE Antikörperantworten, die sich bereits im Säuglingsalter gegen Nahrungsmittelproteine entwickeln, als früheste Atopieerkenner für eine allergische Reaktivität der nachfolgenden Sensibilisierungen auf „Luftallergene“ wie auch die Hausstaubmilbe Dermatophagoides pterobnyssinus auch aufgefasst werden müssen.

     

    Die erste klinische Krankheitssymptomatik ist in der Regel die atopische Dermatitis (Hauterkrankung), die bei Atopikern festgestellt werden kann.

    Die saisonale Rhinokonjunktivitis, wie z.B. durch Heuschnupfen, ist im Allgemeinen in den ersten beiden Lebensjahren des Kleinkindes nicht erkennbar.

     

    Schimmelpilze wie Alternaria tenuis, Cladosporium herbarum, Penicilium notatum  etc. spielen bis zum sechsten Lebensjahr des Kindes keine Rolle.

     

    Fazit

    Bei Atopikern beginnt die IgE vermittelte Sensibilisierung mit Hühnerei und Kuhmilch.

     

    Zwischen dem 1. Und 10. Lebensjahr des Kleinkindes wird eine IgE vermittelte Sensibilisierung aus der Außenluft oder dem Innenraum beobachtet, was auch die Hausstaubmilbe mit ein bezieht.

     

    Das erste auftretende Krankheitssymptom ist die atopische Dermatitis (Hauterkrankung), die kann in ca. 7% der Hausstaubmilbenallergikern auch auftreten.

     

    Doch häufiger ist bei der Hausstaubmilbenallergie Dermatophagoides pteronyssinus die Rhinitis oder das atopische Asthma bronchiale.

     

    Hausstaubmilbenallergie und Kreuzreaktionen

    Was versteht man unter einer Kreuzreaktion (die es nicht nur bei Hausstaubmilben) gibt?

     

     

     

     

    Ganz einfach ausgedrückt bedeutet es, dass verschiedene „Substanzen“ gemeinsame Allergene aufweisen.

    >>Lesen Sie hier alles zu Kreuzreaktionen und Hausstaubmilben<<

     

    Hausstauballergie und Urlaub

     

    Allergiker/innen sollte ihren Urlaub in Höhen von 1100 Metern planen, da es dort keine Hausstaubmilben gibt.

    Für Asthmatiker, nicht nur hervorgerufen durch die Hausstaubmilben sondern auch Pollen (Gräser, Bäume)

    eignen sich besonders Meeresklimata.

    Copyright© 2020 avantal.de

    -Alle Rechte vorbehalten-