Grasmilben beim Hund

Wie erkenne ich Grasmilben beim Hund, was kann ich dagegen tun, und wie lässt sich vorbeugen? 

Einführung und Zusammenfassung

(Grasmilben Hund)

Grasmilben (Neotrombicula autumnalis) oder auch als Herbstmilbe bekannt,

gehören zur Familie der Milben und sind Spinnentiere.

Grasmilben leben in Wiesen und Wäldern und sind auf der ganzen Welt verbreitet. Sie sind nur lediglich 0,3 Millimeter klein.

 

Der Befall von Grasmilben lässt sich beim Hund häufig durch folgende Symptome erkennen:

  • starker Juckreiz

  • gerötete Haut unter dem Fell

  • Entzündungen an z.B. Biss- und Kratzstellen

 

Grasmilbe sondern beim Stich ein Sekret im Speichel ab, welcher die Stelle kurzzeitig betäubt, anschließend einen sehr heftigen Juckreiz verursacht und Entzündungen verursachen kann.

Der quälende Juckreiz setzt oft erst mit einer Zeitverzögerung

von bis zu 8 Stunden ein.

Der Schmerz des Bisses kann noch mehrere Tage spürbar sein. 

Um den Einstich kann es zudem zu einem Hautausschlag kommen.

Zum Schutz vor Grasmilben können Sie

ein repellierendes (abwehrendes) Mittel verwenden.

Wie kommen Grasmilben auf den Hund?

Die Larven der Grasmilben werden von den Weibchen im Gras auf Wiesen und im Wald abgelegt.

Nach den Schlüpfen benötigen die jungen Larven Nahrung, daher befallen sie alles was sie erreichen können.

Vornehmlich sind es Säugetiere aller Art.

In erster Linie zählen Hunde, Katzen, Mäuse und Pferde zu Ihrer "Beute".

Wie erkenne ich Grasmilben beim Hund?

Grasmilben suchen genau die Stellen, die mit dem Boden in Berührung kommen.

Zuerst sind es Pfoten, die Beine, der Bauch, die Brust, bis hin zu Kopf und Ohren wenn die Tiere auf der Wiese herum tollen kommen alle Bereiche mit dem Gras in Berührung. Dieser kurze Kontakt reicht der Milben aus um auf den Wirt auf zu springen.

 

Die Milben suchen sich dann Stellen mit dünner Haut, das sie hier besonders leicht an ihre Nahrung kommen.  

Durch den Juckreiz nach dem Stich sind Hunde mit Lecken der Pfoten und Kratzen am Körper bemüht die Gefühl los zu werden.

An einem ständigen Lecken und Kratzen werden Sie erkennen, dass es ihren Hund erwischt haben könnte.

 

Die Grasmilben sind für uns kaum sichtbar, da sie nur etwa 0,3 Millimeter klein sind.

Die Larven derGrasmilben haben eine charakteristische orange-rote Färbung und sind auf heller Haut des Hund zu erkennen.

Grasmilben und ihr Larven haben Ihre Hauptzeit ab März auf und lauern gern im Gras, und oder etwa kniehohen Pflanzen.

Testen Sie einfach, ob sich in Ihrem Gras im Garten diese Milben eingenistet haben, indem Sie im Sommer ein helles Tuch auf den Rasen legen. Sie werden sehen, wie viele Grasmilben sich dort, binnen kurzer Zeit zum "Sonnenbaden" ansammeln werden.

Durch Ihre Signalfarbe sind die kleinen Plagegeister, trotz ihrer geringen Größe, gut auf dem hellen Untergrund zu erkennen.

Sie können den Hund auch auf eine weiße Unterlage wie ein Handtuch stellen und ausbürsten. 

Die Milben fallen leicht aus dem Fell und Sie können einschätzen wie stark der Befall ist.

Die ist besonders wichtig, wenn sich Ihr Hund nicht häufiger kratzt als zuvor, bei einem Verdachtsfall ist es eine sehr einfache Methode um Grasmilben zu erkennen.

Warum Beissen, bzw. Stechen Grasmilben?

Die Larven der Grasmilben ernähren sich nach dem Schlüpfen von Gewebe und Gewebsflüssigkeiten, genauer von Lymphflüssigkeit und Zellsäften, die sie mit Ihren Bissen aufnehmen. Danach fallen sie von Ihren Wirten ab. Grasmilben übertragen dabei keine Krankheiten,

was aber bleibt sind Juckreiz, Rötung und mögliche Entzündungen.

Wie schütze ich meinen Hund vor Grasmilben?

Sie können versuchen im eigenen Garten vorzubeugen, indem Sie regelmäßig den Rasen kurz halten, denn Grasmilben fühlen sich besonders in höherem Gras sehr wohl. Kompostieren Sie Gartenabfälle, wie den Grünschnitt des und den Grasschnitt möglichst weit abseits der Spielfläche Ihres Vierbeiners. 

Dieser Tipp ist allerdings für öffentliche Wiesen und Wälder eher nicht praktikabel.

Sollte Ihr Hund besonders stark betroffenen sein sollte Sie auf jeden Fall auf repellierende Mittel zurückgreifen, um Entzündungen und massive Hautprobleme zu vermeiden. Wir empfehlen in diesem Fall ein abwehrendes (repellierendes) Spray gegen Grasmilben und Zecken.

Was kann ich tun, wenn mein Hund Grasmilben hat,

-wie bekomme ich Milben beim Hund wieder weg?

Wenn Ihr Hund betroffen ist und Grasmilben hat, können Sie die Milben mit einem Antimilben-Shampoo behandeln.

Auch sollten Sie in der nächsten Zeit, nach Möglichkeit, auf ausgiebige Spaziergänge im hohen Gras verzichten, zumindest so lange wie der Juckreiz noch stark ist, um das Problem nicht noch zu verstärken.

In schweren Fällen sollten Sie auch den Tierarzt kontaktieren und nach Mitteln gegen Juckreiz befragen.

Sollten die Hautstellen bereits entzündet sein, sollten diese dringend tierärztlich versorgt werden.

Wenn die Symptome abklingen sollte unbedingt ein Schutz erfolgen. 

Hausmittel sind meistens keine gute Wahl, das diese oft wirkungslos sind.

Bei Hund gegen Grasmilben vorbeugen?

Sie sollten vorbeugen, wenn Ihr Hund starke Symptome wie Juckreiz zeigt.

Wir empfehlen hier biologische und repellierende Mittel. um einen erneuten Befall zu vermeiden.

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Welches Hausmittel hilft gegen Juckreiz bei Hunden?

Jeder Juckreiz hat Ursachen, denen Sie in jedem Fall auf den Grund gehen sollten. 

 

Die häufigsten Verursacher für Juckreiz bei Hunden sind:

Parasiten, dazu gehören Zecken, Flöhe und sehr häufig auch Milben.

Aber auch Bakterielle Infektionen können der Grund für einen starken Juckreiz sein.

Pilzinfektionen gerade im Bereich der Ohren sind sehr häufig, gerade bei Hunderassen mit "Schlappohren".
Auch kann Ihr Hund eine Futtermittelallergie entwickelt haben
Allergien sind im Allgemeinen auch bei Tieren sehr stark verbreitet, ausgelöst werden sie durch Umwelteinflüsse, oder im Haus bei einer  Hausstauballergie.

Es ist bekannt, dass folgende natürliche Hausmittel und Wirkstoffe bei Juckreiz helfen.

  • Fenchelsamen (wirkt lindernd  auf den Juckreiz)

  • Kamillentee (kann den Juckreiz kurzfristig lindern)

  • Aloe-Vera-Gel (wirkt beruhigend auf die Haut)

Zudem wird Apfelessig nachgesagt, dass dieser gegen Flöhe wirkt.

Einen Schutz, also eine abwehrende Wirkung verspricht der Essig allerdings nicht, zudem riecht er auch nicht wirklich angenehm.

Unsere Autoren

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Dr. Rüdiger Wahl

Allergie Experte und Autor

Allergie Experte, Forscher und ehem. Mitglied des CIA (Cillegium internationale Allergologicum)

Mit über 40 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Allergie Forschung

avantal.de CEO

Christian Ellmers

CEO avantal.de und Autor

Gründer Ellmers & Partner GmbH

Gesellschafter und Unternehmer