Neurodermitis im Alter

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Die Neurodermitis ist auch im Alter eine in Schüben auftretende, entzündliche Hauterkrankung. Wissenschaftlich unter dem Namen atopische Dermatitis oder auch Pruritus bekannt, leiden die Patienten unter quälendem Juckreiz, Bläschenbildung und trockener Haut. Die Erkrankung verläuft zwar chronisch, ist jedoch nicht ansteckend und beeinträchtigt auch nicht die Lebenserwartung. Auslöser sind meist genetische Ursachen. Aber auch Umwelteinflüsse, Stress oder Allergenbelastungen im Haushalt können die Entstehung der Neurodermitis begünstigen. Ein Großteil der Bevölkerung leidet heutzutage unter der sogenannten Allergie gegen Hausstaubmilden.

 

Neurodermitis kann die gesamte Haut befallen, am häufigsten tritt die Erkrankung jedoch im Bereich der Kopfhaut, im Gesicht und an den Händen auf. Lange Zeit war die Neurodermitis eine typische Kinderkrankheit. Mittlerweile ist die Neurodermitis im Alter jedoch auf dem Vormarsch. Bei etwa 63 % der Neurodermitiserkrankungen bei Senioren ist die Erkrankung auch bereits im Kindesalter präsent gewesen. Dabei sind die Symptome bei älteren Menschen ähnlich wie bei Kindern: Eine hohe Sensibilisierung vor allem gegen Pollen, Nüsse, Kuhmilch, Soja, Weizenmehl oder Fisch ist häufig Auslöser für das Auftreten einer Neurodermitis. Auch Unverträglichkeiten von Farbstoffen oder Chemikalien in der Kleidung oder Heuschnupfen sowie Bronchitis und sogar Asthma können mit einer Neurodermitiserkrankung einhergehen.

 

Zahlreiche Studien belegen, dass die Auslöser für die Erkrankung vermehrt auf Stress und psychische Belastungen im Alltag, Hitze und Schwitzen im Sommer oder eine falsche Ernährungsweise zurückgehen. Neben einer Ernährungsumstellung können hier Nahrungsergänzungsmittel deutlich zu einer Minderung der Beschwerden beitragen. Da die Zellen im Körper bestimmte Stoffe brauchen, die der Körper nicht selbst herstellen kann, können ihm diese mit der Einnahme von speziell abgestimmten Nahrungsergänzungsmitteln zugeführt werden. Häufig wird auch Zinkmangel in Verbindung mit Neurodermitiserkrankungen gesehen. Zink trägt beispielsweise dazu bei, den wichtigen Stoff Histamin auszuschütten, der verantwortlich für allergische Reaktionen ist. Wissenschaftliche Studien belegen, dass an Neurodermitis erkrankte Menschen häufig eine niedrigere Konzentration an Zink im Blutserum aufweisen als Gesunde. Grundsätzlich gilt aber, dass Sie in jedem Fall vor der Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels einen Arzt befragen sollten.

 

Ausprägung der Neurodermitis im Alter

 

Während in älteren Fachbüchern zu lesen ist, dass bei über 50-Jährigen kaum mehr allergische Erkrankungen auftreten, belegen neueste Statistiken die steigenden Tendenzen von Neurodermitis im Alter. Da allergische Erkrankungen bei Senioren häufig nicht vermutet werden, wird die Neurodermitis im Alter auch häufig nicht erkannt. Die in hohem Alter sehr oft auftretenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder die Behandlung mit Beta-Blockern stellen allerdings keine Kontraindikationen für eine allergiespezifische Immuntherapie (ASIT) dar. Des Weiteren betreffen immer mehr Nahrungsmittel- und Arzneimittelüberempfindlichkeiten immer mehr ältere Menschen. Hierbei ist ein deutlicher Anstieg von Erkrankungen beispielsweise bei Bewohnern in Altersheimen, die mit Säureinhibitoren behandelt werden, zu verzeichnen.

 

Die Haut von älteren Menschen ist häufig von mit Blasenbildung einhergehenden Hautreaktionen, wie z. B. toxisch-epidermalen Nekrolysen oder generalisierten exanthematischen Pustulosen betroffen. In der Regel ist davon auszugehen, dass Patienten mit multimorbiden Erkrankungen, wie z. B. Krebserkrankungen, im höheren Lebensalter immer mehr unter Neurodermitiserkrankungen leiden als früher. Hier spielt die Behandlung mit Zytostatika oder eine Chemotherapie eine große Rolle. Es ist demnach davon auszugehen, dass Allergien im höheren Alter keineswegs aufhören, sondern sogar zunehmen.

 

Einzig die Erscheinungsformen sind vielfältiger und deshalb auch schwieriger zu diagnostizieren, als im Kindesalter. Allerdings ist jedoch bis heute die eigentliche Ursache der Entstehung der Neurodermitis ungeklärt. In jedem Fall spielt aber die erbliche Veranlagung eine große Rolle. Nicht außer Acht zu lassen ist auf alle Fälle die zunehmende psychische Belastung der Bevölkerung in den europäischen Ländern, vor allem aber in Deutschland. Neurodermitiserkrankungen finden sich in Ländern und Kontinenten auf der ganzen Welt.

 

Während die Neurodermitis in der sogenannten Dritten Welt weitaus seltener verbreitet ist, als in der westlichen industrialisierten Welt, erreicht die Erkrankung in Neuseeland und im Kaukasus Spitzenwerte. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, dass in den Entwicklungsländern weitaus weniger schädliche Umwelteinflüsse zu verzeichnen sind. Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass Einwanderer aus Entwicklungsländern diese Erkrankung erst dann entwickeln, wenn Sie den vermehrten schädlichen Umwelteinflüssen in den westlichen Industrieländern ausgesetzt sind. So gibt es in Deutschland mittlerweile ca. vier Millionen Menschen, die an Neurodermitis erkrankt sind – Tendenz steigend. Aus Studien geht hervor, dass etwa 2,5 Prozent unserer Bevölkerung bereits an dieser Hautkrankheit leiden.

 

 

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THERAPIEMÖGLICHKEITEN FÜR AN NEURODERMITIS ERKRANKTE, ÄLTERE PATIENTEN

 

Wenn die Haut trocken, schuppig oder sogar rissig ist, sind das meist die ersten Anzeichen von Neurodermitis. Der Haut fehlt es an natürlicher Feuchtigkeit. Der erhöhte Wasserverlust in der Haut führt dann häufig zu einer starken Hauttrockenheit mit heftigem Juckreiz. Das Wichtigste zur Linderung der Beschwerden ist also erst einmal die Basispflege der Haut. Um diese vor den verschiedenen Allergenen sowie vor Reizungen zu schützen, sollten Lotionen aus Öl oder Wasser und Salben mit Nachtkerzenöl oder Harnstoff verwendet werden. Auch rückfettende Ölbäder sind sehr hilfreich, um beispielsweise Krusten oder Schuppen abzulösen. Wenn die Haut des Patienten schon stärker belastet ist, sollte jedoch auf spezielle Salben oder Cortisonsalben zurückgegriffen werden.

 

Aber auch Sonnenlicht wirkt sich positiv auf die Heilung der betroffenen Hautareale aus. So ist beispielsweise ein Aufenthalt am Meer oder in den Alpen sehr hilfreich, die Beschwerden zu lindern, da an diesen Orten die Luft weniger stark mit Allergenen und Pollen belastet ist. Auch mit Akupunktur oder homöopathischen Behandlungsverfahren werden gute Erfolge bei der Behandlung von Neurodermitis erzielt. Eine kurzfristige Linderung können sich Betroffene auch durch kalte Duschen sowie feuchte und kühlende Umschläge verschaffen. Bei chronischen Kratzfolgen oder Mykosen werden auch häufig antimikrobielle oder antiparasitäre Medikamente eingesetzt. Aber auch nicht verschreibungspflichtige Substanzen können bei der Linderung der Beschwerden helfen. So können beispielsweise Präparate mit Menthol, Kampfer oder Harnstoff für einige Minuten bis Stunden Beschwerden lindern und das Ein- und Durchschlafen sowie die Teilnahme am sozialen Leben ermöglichen.

 

In unserem Onlineshop finden sich zahlreiche, wissenschaftlich getestete Heilmittel, die zur Unterstützung des Heilungsprozesses und zur Linderung der Erkrankung beitragen. Mit Milbenspray und einem speziellen Waschzusatz wird Milbenbefall beispielsweise in Matratzen sehr gut bekämpft. Ob die Matratzen von Milben befallen sind, erkennt man meist an feinem Staub, dem zerfallenen Kot von Milben. Eine wissenschaftliche Studie hat belegt, dass das Tre-san Milbenspray die Hausstaubmilben innerhalb einer Stunde beseitigt. Der Con-ex Waschmittelzusatz ist ein konzentrierter flüssiger Zusatz, der einfach zur Wäsche hinzugegeben wird. Das Konzentrat ist für Textilien bis 60° Grad, aber auch für temperaturempfindliche Wäsche geeignet. Aber auch die richtige Ernährung spielt eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Neurodermitis. Mithilfe eines Prick-Tests können Betroffene herausfinden, gegen welche Lebensmittel Sie allergisch sind. 

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