Hausstaubmilbenallergie - Symptome und Wissenswertes

und was hilft!?

Hausstaub & Besen
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Hausstaub: Heimat des allergieauslösenden Hausstaubmilbenkots

Wie bei anderen Allergien auch reagiert bei einer sogenannten Hausstauballergie das Immunsystem der Betroffenen auf Stoffe aus der Umwelt, die üblicherweise keine Bedrohung für den Körper darstellen. Bei Tierhaarallergikern können dies etwa Katzen- oder Hundehaare sein, bei Lebensmittelallergien wiederum Nahrungsmittel wie Milch, Erdnüsse oder Weizen. Bei der sogenannten Hausstaubmilbenallergie sind es winzig kleine Spinnentiere, die sogenannten Milben, die mit ihrem Kot und den darin enthaltenen Eiweißstoffen allergische Reaktionen bei Menschen auslösen können.

Obgleich der weitläufig verbreitete Name "Hausstauballergie" dies nahelegt, ist es nicht der Hausstaub per se, der zu einer Überreaktion des Immunsystems bei betroffenen Patienten führt. Vielmehr sind es die im Hausstaub lebenden Milben bzw. der von ihnen produzierte Kot, der allergische Reaktionen hervorruft. Diese winzig kleinen Tiere kommen in jeder Wohnung vor und sind in auf keinen Fall ein Zeichen von mangelnder Hygiene. Sie leben bevorzugt in Betten, Polstermöbeln und Teppichen, da sie sich erst bei einer Temperatur von 25 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent besonders wohlfühlen.

Bis zu 4.000 Milben können in einem Gramm Hausstaub enthalten sein. Sie ernähren sich bevorzugt von menschlichen und tierischen Hautschuppen und Haaren. Diese werden mittels eines mit dem Tier symbiotisch lebenden Pilzes vorverdaut, anschließend von der Milbe verwertet und als Kot ausgeschieden. Die getrockneten, mikroskopisch kleinen Kotpartikel mischen sich dann mit dem Hausstaub und werden bei jeder Bewegung, die der Mensch macht, zusammen mit dem Hausstaub aufgewirbelt. Auf diese Weise gelangt der Kot in die Raumluft und kann sich in den Schleimhäuten von Augen, Lunge und Nase ablagern.

Hausstauballergiker leiden zwar das ganze Jahr über an Beschwerden, allerdings treten in der Regel im Herbst bzw. Winter vermehrt Symptome auf. Denn während im Sommer die Konzentration an Milbenkot im Hausstaub ansteigt, sterben die kleinen Spinnentiere im Winter aufgrund der geringeren Luftfeuchtigkeit ab. Über die Heizungsluft verbreitet sich der getrocknete Kot dann zusammen mit dem Hausstaub vermehrt in der Raumluft und führt zu stärkeren allergischen Reaktionen. Zu den typischen Symptomen einer Hausstaubmilbenallergie zählen Niesanfälle, Dauerschnupfen, juckende Augen, Halsschmerzen und Husten sowie Kopfschmerzen und oftmals auch ein unruhiger Schlaf – klassische Symptome also, die denen einer Erkältung gleichen. Dies hat zur Folge, dass oftmals erst spät erkannt wird, dass die Betroffenen unter einer Allergie und nicht unter einer saisonalen Erkältung leiden. Bei einem Verdacht auf Hausstauballergie ist es deshalb wichtig, darauf zu achten, ob die Symptome etwa besonders nachts und morgens kurz nach dem Aufstehen auftreten.

Insbesondere in feuchten und warmen Betten halten sich die Spinnentiere, deren Kot bei jeder Drehung aufgewirbelt wird, verstärkt auf. Sofern eine Hausstauballergie über einen längeren Zeitraum nicht erkannt wird, kann es auch zu einem gefährlichen Etagenwechsel im Krankheitsbild der Patienten kommen. Dabei verlagert sich die Erkrankung auf die unteren Atemwege (Bronchien), sodass starke asthmatische Reaktionen wie Atemnot auftreten können. Ob eine Allergie vorliegt, kann anhand verschiedener Allergietests überprüft werden. Dazu zählen der Pricktest, die Blutuntersuchung oder der nasale Provokationstest.

Wie bekommt man eine Hausstaubmilbenallergie?

Schnupfen als Symptom bei Hausstaubmilbenallergie
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Wie es zu einer Allergie gegen Milbenkot im Hausstaub kommt, ist noch nicht vollständig geklärt. Vermutlich spielen neben genetischen Faktoren auch Umwelteinflüsse und der Lebensstil eine Rolle. In Deutschland leiden aktuellen Schätzungen zufolge zwischen zehn und fünfzehn Prozent der Bundesbürger an einer solchen Allergie. Ebenso wie in Deutschland hat auch in anderen Industrienationen die Häufigkeit von Allergien erheblich zugenommen. Dabei entwickelt sich bei gut einem Drittel der Allergiker schleichend ein allergisches Asthma sowie eine allgemeine Überempfindlichkeit der Atemwege, die in medizinischen Fachkreisen als "unspezifische bronchiale Hyperreaktivität" bezeichnet wird. Vor allem Kinder sind vermehrt von einer Hausstaubmilbenallergie betroffen. So ist vermutlich jedes fünfte Kind gegenüber Hausstauballergenen sensibilisiert.

Eine bei Ihnen festgestellte Überempfindlichkeit gegenüber Hausstaubmilben führt nicht zwangsläufig zum Auftreten von allergiebedingten Symptomen. Sofern jedoch Beschwerden auftreten, sind therapeutische Maßnahmen einzuleiten. So ist es bei einer Allergie gegen die im Hausstaub lebenden Tiere sinnvoll, die Allergenmenge in Ihrer häuslichen Umgebung durch entsprechende Maßnahmen zu verringern. Vor allem die Präparierung des Bettes ist dabei von entscheidender Bedeutung. Als effektivste Methode zur Reduktion der Milbenbelastung im Schlafbereich haben sich dabei sogenannte Encasingbezüge erwiesen.

Ein Encasing stellt einen Überzug dar, in den die Matratze vollständig eingehüllt wird. Entsprechende Bezüge mit einer sehr hohen Allergendichte bietet avantal nicht nur für Matratzen, sondern auch für Bettdecken und Kopfkissen an. Gerade bei hochgradig milbensensibilisierten Patienten empfiehlt es sich, Encasingbezüge auch für Kissen und Oberbetten zu verwenden.

Die Med-tex dream Encasings von avantal wirken dabei in zweifacher Hinsicht: Sie verhindern zum einen, dass Milben einen uneingeschränkten Zugang zu ihrer Nahrungsquelle – den Hautschuppen – erhalten. Zum anderen schützen sie Allergiker vor dem direkten Kontakt mit dem Allergen – dem Kot der Milben – und reduzieren auf diese Weise die Krankheitsbeschwerden spürbar. Dabei können die Encasings problemlos auch auf Reisen mitgenommen werden. Dank der Verwendung hochwertiger Encasings von avantal spielt das Material der Matratze bei der Abwehr von Allergenen keine entscheidende Rolle mehr. Sie müssen bei starken allergischen Reaktionen somit nicht zwangsläufig ausgetauscht werden. Lediglich die bettnahe Luftzirkulation, vor allem unter der Matratze, ist wichtig, denn sie trägt wesentlich dazu bei, die Gefahr der Feuchtigkeitsbildung zu verhindern.

Im Zusammenspiel mit einer regelmäßigen Reinigung der Oberbetten, der Kissen und der Encasings ist somit eine optimale Reduktion der Allergenmenge erreichbar. Bei betroffenen Kindern sollte zudem auf Kuscheltiere im Bett verzichtet werden. Sofern dies nicht möglich ist, helfen eine mehrstündige Lagerung der Kuscheltiere in der Tiefkühltruhe und ein anschließendes Waschen bei mindestens 60 °C, um die Belastung mit Milben und Allergenen deutlich zu verringern. Der Verzicht auf Zimmerpflanzen, Teppiche und gepolsterte Möbel im Schlafraum sowie das regelmäßige Stoßlüften und eine Raumtemperatur von höchstens 18 °C tragen darüber hinaus zu einer Verringerung der Allergenbelastung bei.

Bei absaugbaren Materialien sollte zudem ein Staubsauger zum Einsatz kommen, der Hausstaub effektiv beseitigt und speziell für Allergiker geeignet ist. Wie der Staubsauger Thomas perfect air allergy pur von avantal zeichnen sich diese Geräte dadurch aus, dass sie angesaugte Luft nicht einfach wieder in die Umgebung zurückblasen. Vielmehr reinigt ein hochwertiges Filtersystem die Luft effektiv und trägt somit optimal zur Reduktion der Allergenbelastung bei. Zudem ermöglichen spezielle Düsen eine gründliche Reinigung von Parkettböden und Matratzen. Schließlich sollte bei hochgradig betroffenen Allergiepatienten auch eine Sanierung des gesamten Wohnraumes in Betracht gezogen werden. Entsprechende Maßnahmen sollten stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

 


Milben und Allergene erfolgreich bekämpfen

Hausstaubmilben bekämpfen
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Der Anteil betroffener Personen mit einer Haustaubmilben-Allergie nimmt immer mehr zu. Vor allem Menschen mit allergischem Asthma reagieren mit Beschwerden der Atemwege auf die Hausstaubmilbe. Immer häufiger leiden jüngere Allergiker unter den Einschränkungen allergischer Reaktionen. Milben halten sich vorwiegend im Hausstaub auf und bevorzugen ein feucht-warmes Klima. Selbst bei höchsten Ansprüchen der Wohnraumhygiene und stetigem Staubwischen ist es kaum möglich den Haustaub ganz zu entfernen.

Durchschnittlich 1500 Hausstaubmilben pro Gramm Staub ernähren sich einerseits von den Staubbestandteilen und setzen andererseits den allergieauslösenden Milbenkot wieder ab. Für Asthmatiker besonders problematisch: Die mikroskopisch kleinen Partikel des Staubes schweben zum einen in der Raumluft umher und befinden sich darüber hinaus auch besonders intensiv in den Schlafstätten, die ein ideales Klima für die Milben liefern. Ob Matratzen, Polstermöbel, Betten oder Kissen – hier zeigt sich die Milbenkonzentration stets besonders hoch. In einem einzigen Bett wohnen bis zu über einer Million Milben.

Einem allergischen Asthmatiker schnürt sich daher oftmals der Hals zu, die Atemwege verengen sich, es tritt eine eine Schwellung und später Entzündung der Schleimhäute auf – der so wichtige Schlaf zur Regeneration vom Alltag wird zum Alptraum.

Wesentlich für den Therapieerfolg eines allergischen Asthmatikers ist daher die Meidung bzw. Entfernung der krankmachenden Allergene – in diesem Fall der Milbe. Dazu bedarf es innovativer, qualitativ hochwertiger und bewährter Produkte.

Avantal bietet die Möglichkeit Hausstaubmilben mit den in eigener Forschung entwickelten Medizinprodukten aus Betten, Textilien und Co. zu entfernen und damit die allergischen Reaktionen auf ein Minimum zu reduzieren. Dabei bieten wir Ihnen wissenschaftlich nachgewiesene und hoch wirksame Qualität im Interesse Ihrer Gesundheit. Mit unseren Produkten gegen Milbenallergene erfahren Sie reizarmen und endlich wieder erholsamen Schlaf und hohe Lebensqualität.

 

 

 

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