Allergiker Bettwäsche: Milbenbefall in Matratzen und Bettbezügen vorbeugen, Allergie-Symptome nachhaltig lindern

Allergiker Bettwäsche
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Hausstaubmilben – winzige Spinnentiere – sitzen überall. Sie finden sich in Betten, Sofabezügen, Teppichen und Vorhängen. Wer nicht unter einer Allergie leidet, merkt von den unerwünschten Mitbewohnern in der Regel nichts. Allergiker allerdings leiden unter den Auswirkungen: Die Nase läuft, die Augen jucken, tränen und wirken geschwollen und gerötet. Schlimmstenfalls können Atembeschwerden und Husten dazu kommen. Mit der Zeit werden die Beschwerden chronisch. In den wenigen Monaten ihres Lebens produzieren Milben etwa das 200-fache ihres Gewichts an Kot. Dieser zerfällt nach dem Austrocknen und verbindet sich mit dem Hausstaub. Bevorzugt geschieht dies dort, wo Menschen große Menge an Hautschuppen verlieren.

 

Diese dienen den Milben als Hauptnahrungsquelle. Bis zu 10.000 finden sich in einem Gramm Hausstaub. Beliebte Aufenthaltsorte der Spinnentiere sind Matratzen, da sie dort nicht nur Nahrung finden, sondern auch Wärme und Feuchtigkeit. So erklärt sich, aus welchem Grund Hausstaubmilbenallergiker besonders morgens unter Beschwerden leiden: Sie waren die ganze Nacht mit allergieauslösenden Komponenten konfrontiert. Milbenkonzentration erreicht ihren Höhepunkt zwar im Spätsommer und Herbst, die Allergenbelastung ist jedoch das ganze Jahr über deutlich spürbar. Wird viel geheizt, verstärkt sich üblicherweise die Allergenbelastung. Die Ursache liegt im Heizen der Wohnräume: In beheizten Zimmern ist in der Regel die Luftfeuchtigkeit geringer, wodurch ein Großteil der Hausstaubmilben stirbt. Dann setzen sich mit dem Tod Allergene aus dem Körperinneren der Spinnentiere frei.

 

Die Hausststaubmilbenallergie ist in Deutschland sehr verbreitet: Laut dem Deutschen Allergie- und Asthmabund e.V. reagieren rund zehn Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland  allergisch auf Hausstaubmilben. Von noch höheren Zahlen geht der Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA) aus. Ihren Statistiken zufolge reagieren 10 bis 15% der Deutschen allergisch auf Hausstaubmilben. Damit gehört diese Allergie zu den häufigsten des Landes. Ob Sie selbst von einer hohen Milbenkonzentration betroffen sind, können Sie einfach feststellen: In der Apotheke gibt es spezielle Teststreifen, mit denen Hausstaub auf Milbenbefall geprüft werden kann.

 

So können Sie herausfinden, welche Möbel und Gegenstände überwiegend von Milben bewohnt sind und Gegenmaßnahmen einleiten. Klarheit, ob Sie an einer Allergie leiden, verschafft ein Allergietest. Beim Prick-Test träufelt der Arzt Allergene auf die Haut des Unterarms oder Rückens. Hinterher ritzt er diese Stellen ein wenig an. Bleibt eine Reaktion aus, haben Sie keine Allergie. Andernfalls wird die Haut innerhalb von etwa 20 Minuten rot. Manchmal bildet sich auch eine juckende Hautschwellung. Eine weitere Methode ist die Blutuntersuchung. Auch sie kann bei Verdacht auf eine Hausstaubmilbenallergie Gewissheit verschaffen. Zu konkreten Ergebnissen führt der RAST-Test: Im Blut wird gezielt nach Antikörpern gegen Hausstaubmilben geforscht.

 

Gegenmaßnahmen, die den Milben Einhalt gebieten, sind Sauberkeit, eine Umgestaltung der Wohnräume und Allergiker Bettwäsche. Studien zeigen, dass es viele Möglichkeiten gibt, gegen Milben vorzugehen. Das Schlafzimmer in eine weitgehend milbenfreie Zone zu verwandeln, hat oberste Priorität. Zum einen empfiehlt es sich, auf Staubfänger wie Plüschkissen, Teppiche und Vorhänge konsequent zu verzichten. Geraten Textilien wie Bettdecken oder Matratzen, Vorhänge, Polstermöbeln oder Teppiche in Bewegung, wird allergenhaltiger Staub hochgewirbelt und mit der Atemluft aufgenommen. Darum bieten sich als Bodenbeläge vor allem Laminat, Parkett, Kork oder Fliesen an. Auch offene Regale sind wahre Staubmagneten. Besser geeignet sind Vitrinen. Anstelle von Polstermöbeln sind Ledermöbel eine mögliche Alternative. Plüschtiere für Kinder sollten waschbar sein und regelmäßig den Weg in die Waschmaschine finden.

 

Die Schlafbegleiter ab und an in die Kühltruhe zu legen, kann die lästigen Untermieter ebenfalls abtöten und dafür sorgen, dass der Kuschelfreund nicht ungewollt die Symptome verschlimmert. Zum anderen sollte die Schlafstätte regelmäßig gereinigt und gelüftet werden. Matratzen und Kissen lassen sich darüber hinaus in spezielle Überzüge, genannt Encasings, hüllen. Diese Encasings können Sie direkt und unkompliziert im Onlienhsop von avantal bestellen. Schlafen mehrere Personen in einem Zimmer, sollte Allergiker Bettwäsche in sämtlichen Betten verwendet werden. Das reduziert die Belastung für den Allergiker. Ideal sind Med-Tex dream encasings. Sie bestehen aus Evolon, einem Mikrofilament-Gewebe. Es fungiert als Barriere und lässt Milben und damit Allergene nicht in den Stoff eindringen. Zudem bietet das Gewebe auch Pilzen keine Basis. Das Material ist nach Öko-Tex (Standard 100, Klasse 1) zertifiziert, atmungsaktiv und schnell trocknend. Auf Färbungen und Beschichtungen wird verzichtet. Dadurch ermöglichen die Bezüge einen gesunden und erholsamen Schlaf.      

Mögliche Gegenmaßnahmen auf einen Blick:

Allergiker Bettwäsche
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  • Schlafräume staubfrei halten
  • Staubfänger wie Plüschkissen, Teppiche und Vorhänge nicht verwenden
  • Glatte, leicht zu reinigende Bodenbeläge (Laminat, Parkett, Kork, Fliesen) wählen
  • bei Plüschtieren von Kindern auf Waschbarkeit achten
  • Plüschtiere in die Gefriertruhe legen
  • Schlafplätze regelmäßig reinigen
  • Betten wöchentlich abziehen
  • Bettwäsche selbst waschen oder in die professionelle Reinigung geben
  • Allergiker Bettwäsche nutzen
  • milbenundurchlässige Encasings für Matratzen, Bettdecken und Kopfkissen nutzen
  • Staubsauger mit HEPA-Filtersystem wählen
  • auf beutellose Staubsaugermodelle verzichten

 

 

Durch die stetige Senkung der Allergenbelastung gelingt es in der Regel, die Beschwerden einer Hausstauballergie deutlich zu reduzieren. Vor allem Encasings von avantal tragen maßgeblich dazu bei. In leichten Fällen lassen sich die Symptome sogar oft ganz vermeiden. Gelingt dies nicht, ist die medikamentöse Linderung durch eine Hyposensibilisierung nach wie vor eine mögliche Alternative, die in Betracht gezogen werden sollte. Die Hyposensibilisierung bei Hausstauballergie verzeichnet meistens beachtliche Ergebnisse. Die Betroffenen benötigen hinterher deutlich seltener Medikamente zur Symptomlinderung, oftmals sind sie sogar gar nicht mehr notwendig. Sollten die Beschwerden trotz der Hyposensibilisierung wiederkehren, kann die Behandlung erneut durchgeführt werden. Dabei wird das Allergen dem Körper in regelmäßigen Abständen zugeführt. Ziel dieser Therapie ist, den Körper dazu zu bringen, den Allergieauslöser zu akzeptieren. In bestimmten Intervallen verabreicht der Arzt Betroffenen die Allergenlösung. Zunächst ist dies einmal die Woche der Fall. Das heißt, Patienten bekommen eine Spritze subkutan, unter die Haut, gesetzt.

 

Nach einer Einstiegsphase wird die Dosis langsam erhöht. Ist die Maximalmenge erreicht, werden die Intervalle vergrößert. Statt einmal die Woche erfolgen die Spritzen alle sechs bis acht Wochen. Das nennt sich Erhaltungstherapie und gilt als Standardmethode, um den Symptomen Einhalt zu gebieten, wenn nichts anderes wirkt. Bevor dieser Schritt zu gehen ist, gibt es jedoch eine Vielzahl anderer möglicher Gegenmaßnahmen, um Schnupfen, roten Augen und Atemnot effektiv entgegenzuwirken. Gefährlich ist es, die Hausstaubmilbenallergie unbehandelt zu lassen. Bemüht man sich nicht um eine Reduktion der Allergenbelastung, ist der Körper einem quälenden Dauerreiz ausgesetzt. Dadurch kann sich die Allergie verfestigen und verlagern, zum Beispiel auf die unteren Atemwege, und zu chronischem Asthma führen.

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